lexikon.

Lexikon A bis Z

Section A

Abbreviatur

Abkürzung, bei der mehrere Elemente zu einem Zeichen verschmolzen sind.

Abgestumpfte Farben

Sie werden erreicht, wenn reine Farben mit Komplementär- oder unbunten Farben gemischt werden, also mit Schwarz, Weiß oder Grau.

Abdruckquote

Verhältnis der Meldungen, die Zeitungen und Zeitschriften zu einem bestimmten Thema gebracht haben, zur Anzahl der Mitteilungen, die zu diesem Thema (von einem Unternehmen) an die Presse geschickt wurden. Beispiel: 15 Meldungen in der Presse bei 100 Mitteilungen an die Presse = 15 % Abdruckquote

Absatz

Über die Satzgröße hinausgreifende, inhaltlich relativ abgeschlossene Einheit innerhalb eines Textes, typographisch gekennzeichnet meist durch Einzug am Anfang und Freiraum am Ende. In Text- und DTP-Programmen mit der Return-Taste erzeugt.

Abstand

Leerraum ober- bzw. unterhalb eines Absatzes.

Ad

Abkürzung für engl. "Advertisement", also auf Deutsch Werbung. Im Internet sind damit häufig Werbe-Banner und Werbe PopUps gemeint.

Adclick

Unter einem "Adclick" versteht man genau einen einzigen Klick eines Nutzers auf ein Werbemittel (z.B. einen Grafikbanner oder einen Textlink), der dann den Nutzer z.B. auf die Website des Werbenden bringt. Wieder genau gezähltes Anschauen der Werbung aber mit Verlassen der Website - also höherwertig, ein Schmetterlingsnetz zum Fangen von Internet-Nutzern. Zweischneidige Methode, die zwar Interessenten hereinholt, sie aber nicht mehr zurücklässt auf die Ausgangsseite, auf die sich das Interesse des Netznutzer bezog

Adimpression oder Adview

Unter einer Adimpression (auch Adview genannt) versteht man den Abruf eines "Ads", also einer Werbeanzeige (z.B. eines Grafikbanners) durch den Nutzer. Also genau gezähltes Anschauen der Werbung ohne Verlassen der jeweiligen Website.

Administrator

Bezeichnung für den Systemverwalter in einem Netzwerk. Er hat uneingeschränkte Zugriffsrechte und ist für die Verwaltung und Betreuung des Netzwerks zuständig.

Adobe

Eine der wichtigsten Softwarefirmen. Hersteller von digitalisierten Schriften und Programmen wie Photoshop, PageMaker. Entwickler der Seitenbeschreibungssprachen PostScript und des PDF-Formates.

Advertising

Englischer Begriff für Werbung. Das Kürzel "Ad" wird weitläufig für "Anzeige" verwendet.

Affiche

Großplakat in der Außenwerbung.

Affichenpapier

Andere Bezeichnung für Plakatpapier. Weißes Druckpapier, holzfrei, nassfest, lichtbeständig. Muss bedruckt und gefaltet im Wasser begrenzte Zeit lagerbar sein.

AIDA-Formel

A -attention - Aufmerksamkeit erregen
I - interest - Interesse wecken
D - desire - Wünsche erzeugen
A - action - Kauf auslösen

Akademische Kommunikation

Kommunikationsbereich, der zu den bevorzugten Einsatzgebieten von DTP gehört; ursprünglich von Schreibmaschinen geschriebenen und im Kleinoffset vervielfältigten Druckerzeugnissen geprägt, finden sich viele Züge der Schreibmaschine auch im DTP und werden als "neue Norm" in den typografischen Satz übernommen.

Akkolade

Klammer, die die Zusammengehörigkeit von Satzteilen zum Ausdruck bringt.

Aktionswerbung

Werbung mit besonderen Aktionen, die oft anlässlich von Veranstaltungen wie z. B. Geschäftseröffnung oder -jubiläum, Neuprodukt-Vorstellung und Tag der offenen Tür durchgeführt werden (rechtliche Rahmenbedingungen beachten, insbesondere wenn Preisvorteile gewährt werden), sowie Werbung durch die Teilnahme an Messen

Akzente

Zusätzliche graphisch distinktive Elemente der Buchstaben, die Betonungs- oder Aussprachehinweise geben. Man unterscheidet Akut (Áá, Éé, Íí, Óó, Úú,Y´y´),Gravis (Àà, Èè, Ìì, Òò, Ùù), Zirkumflex (Ââ, Êê, Îî, Ôô, Ûû), Cedille (Çç), Trema (Ëë, Ïï)

Section B

Balancelinie

Vom Seitenverhältnis des Papierformats abhängige imaginäre Linie als Gestaltungshilfsmittel, um die herum bei symmetrischer Typografie leichte und schwere Textgruppen ausbalanciert werden.

Balancepunkt

Auf der Balancelinie wandernder Punkt als Hilfsmittel bei der Layoutgestaltung, um den herum bei asymmetrischer Typografie leichte und schwere Textgruppen ins Gleichgewicht gesetzt werden.

Bandieren/Banderolieren

Fertige Drucksachen werden je nach Kundenwunsch und Umfang abgezählt und mit einem Papier- oder Kunststoffband bandiert.

Banner / Bannerwerbung

Online-"Anzeige" im Internet. Ein grafisch gestalteter, animierter oder statischer Balken. Durch anklicken verbindet ein Hyperlink den Besucher auf das jeweilige Online-Angebot. Banner sind die am weitesten verbreitete Art der Online-Werbung. Die gängigste Auflösung der Banner sind 468 x 60 Pixel (Standard-Banner) und 120 x 60 Pixel (Button).

Baseline

Schlagzeile, z. B. einer Anzeige oder eines Werbebriefs ("Headline" = englisch für "Überschrift"). Die Schlagzeile einer Anzeige steht zwar meist ganz oben - wenn in größeren (Zeitschriften-) Inseraten ein Bild verwendet wird, sollte sie aber nicht Überschrift sein, sondern unter dem Bild stehen (= "Baseline" = englisch für "Unterzeile").

Barock-Antiqua

Schriftklasse III von DIN 16518; Klasse von Antiquaschriften, die zwischen der Renaissance-Antiqua und der Klassizistischen Antiqua stehen (daher auch Antiqua des Übergangsstils). Kennzeichen: klarerer Strichstärkenkontrast senkrechter und waagrechter Linien, fast senkrechte Achsneigungen der Rund-ungen. Nach ihrem Vorbild schuf Stanley Morison 1932 die Times New Roman für die Zeitung The Times. Im DTP eine der am häufigsten benutzten Schriften.

Base Line

engl. für Schriftlinie

Begriffszeichen

auch Logogramm/Logograph; dazu gehören Grad-, Prozent-, Zoll-, Minuten- und Sekundenzeichen. Zwischen ihnen und der vorausgehenden Ziffer ist ein Abstand einzufügen, doch dürfen beide am Zeilenende nicht voneinander getrennt werden.

Beihefter

Zeitungsbeilage die nicht eingesteckt, sondern mitgeheftet wird.

Bindestrich

auch Divis genannt, kürzester Strich, dessen Funktion es ist, Elemente aneinander zubinden (in der Fuge von Komposita oder als Trennstrich am Zeilenende); Ggs. Gedankenstrich

Bitmap-Zeichensatz

Outline-Zeichensatz

Black

Engl. Zusatz bei Fontnamen. Im DTP der fette oder extrafette Schriftschnitt.

Blacklist

Um Misbrauch zu vermeiden nehmen speziell eingerichtete Server keine eMails nicht mehr von MailServern an, die in sogenannten Blacklisten (Listen Schwarzer Schafe) enthalten sind. Diese Blacklisten enthalten neben den Versendern von ungewollten eMails aber auch viele MailServer, die misbraucht werden könnten.

Bleisatz

Seit Gutenberg genutzte Technik der Herstellung von Druckformen durch das Aneinanderreihen von Lettern im Handsatz; seit Ende des 19. Jh. wurde für umfangreiche Texte Maschinensatz eingesetzt; abgelöst durch Fotosatz und Ende der 80er Jahre durch DTP (siehe Computersatz).

Blindtext/Blindsatz

Sinnfreier Text, der in der Entwurfsphase anstelle des endgültigen Textes im Layout den Grauwert des Satzspiegels und damit die optische Wirkung der betreffenden Textelemente zeigen sollte; beim DTP unnötig, da hier leicht mit den endgültigen Textelementen experimentiert werden kann.

Blickverlauf

Der durch bestimmte Aufmerksamkeit oder Signale (Fixationen) definierte Weg, dem das Auge beim raschen Überfliegen eines Dokuments folgt (Scanning).

Blindzeile

Leerraum in der Höhe einer Satzzeile.

Blockade

Im Bleisatz eingefügte, mit dem Letterfuß nach oben stehende Buchstaben als "Platzhalter" für im Manuskript unlesbare oder noch nicht feststehende Textelemente (z.B. Zahlen). Dadurch sollten der Korrektor oder der Autor beim Korrekturlesen auf solche Stellen aufmerksam gemacht werden.

Blocksatz

Im DTP eine Satzart, bei der alle Zeilen von gleicher Länge sind und links und rechts eine geschlossene Linie bilden. Dies wird erreicht durch variierende Wortabstände und Trennungen oder das typographisch nicht empfehlenswerte Letterspacing (vgl. Flattersatz).

Body Copy

mehrzeiliger Text unterhalb der Schlagzeile (z. B einer Anzeige), in dem die Vorteile des Angebots für den potenziellen Nutzer erklärt werden ("Body Copy" = englisch für "Textkörper" = "Fließtext")

Bodytext

Im DTP das Grundtag(Absatzformat) im Default für die große Textmenge

Bogen

  1. Das zu bedruckende Papier, rechteckig in einer bestimmten Größe zugeschnitten (kleinste Größe 39 x 55 cm, größte 50, 70 cm); in Europa in der Regel in einem DIN-Format.
  2. Anzahl der Druckseiten, die gleichzeitig gedruckt werden.
  3. Bogenförmig gesetztes Textelement.

Bold

Engl. für fett. Im DTP wird damit in der Regel der halbfette Schriftschnitt bezeichnet, der professionell Demi Bold oder Semi Bold heißt.

Book

Engl. Zusatz bei Fontnamen; bezeichnet den Standardschnitt von Werkschriften (Antiqua und Grotesk).

Booker = to book = buchen

sind Arbeitsvermittler bzw. Manager für selbständig arbeitende Künstler (Modells, Schauspieler) und Kaufleute. Oft vermitteln sie nicht nur den Kunden, sondern handeln zugleich Verträge mit aus und werden beratend tätig.

Brainstorming

Kreatives Meeting um in weniger als einer Stunde eine Problemlösung zu finden. Während eines Brainstormings ist Kritik an den Beiträgen nicht erlaubt; lediglich die Ideen der Teilnehmerrunde können reflektiert und erweitert werden.

Brand

Markenname, Warenzeichen.

Brand Design

Visuelle Gestaltung von Markenidentitäten.

Brand Manager

sind für das Marketing und die Förderung von Markenprodukten zuständig.

B2B / Business-to-Business

Werbe- und Verkaufsmaßnahmen von Unternehmen zu Unternehmen (Firmen, Institution, öffentliche Verwaltungen, etc.).

B2C / Business-to-Cosumer

Werbe- und Verkaufmaßnahmen gegenüber Privatpersonen.

Breitbahn

Für den Bogendruck wird die endlose Papierbahn in Rohbogenformate zerschnitten: als Schmalbahn (SB) oder als Breitbahn (BB), was je nach Druckformat, Falzart usw. der Drucker bei der Papierbestellung bestimmt. Beim Bedrucken muss nämlich der Bogen mit der Laufrichtung parallel zum Zylinder der Druckmaschine laufen, wegen Ausdehnung und Passergenauigkeit im Farbendruck

Briefbogenformate

deutsches Format DIN A4
210 x 297 mm
neues englisches Format
210 x 297 mm
amerikanisches Format
216 x 280 mm (8 x 11 inch)

Briefing

Die Informationsgrundlage für die Werbeagentur, um eine Werbestrategie oder -Kampagne entwickeln zu können. Es wird vom Kunden gestellt, oder zweckmäßigerweise gemeinsam mit der Werbeagentur erarbeitet.

Buchdruck (oder Hochdruck)

Funktioniert nach dem Prinzip von Stempel und Farbkissen, ist also ein direktes Verfahren. Die eingefärbten Teile sind auf gleicher Höhe und drucken. Die nicht druckenden Teile liegen vertieft. Buchdruck kommt heute in den westlichen Ländern nur noch selten zum Einsatz.

Bucheinband

Bucheinbände können je nach Zweck, Ausführungsart und Materialwahl manuell oder mit Maschinen hergestellt werden. Grossauflagen produziert man heute auf Buchfertigungsstrassen. Automatisch gesteuert werden die Buchblocks in die einzelnen Stationen geführt: zum Leimen, zum Trocknen, zum Niederpressen der Rückensteigung, zum dreiseitigen Beschnitt. Es folgt das Runden, das Begaben, das Hinterkleben und Kapitalen. Ist der Inhalt in den Einband gehängt, folgt das Pressen des fertigen Buches. Mit dem Umlegen des Schutzumschlages liegt das fertige Buch vor, je nach Weiterverwendung in schützende Schrumpffolie verpackt.

Buchstabenabstand

Wird zwischen den einzelnen Buchstaben der Abstand vergrößert oder verkleinert, verändert man den Duktus bzw. die Laufweite. (Was bei Satzaufträgen unbedingt gesagt werden muss.) Spationieren nannte man das im Bleisatz. Und Sperren, wenn es sich um größere Abstände handelte. Heute im Fotosatz wird das genau definiert, und gute Schriftmusterbücher geben auch entsprechende Beispiele.

Budgetbestimmung

Methode zur Ermittlung der Werbebudgethöhe. Die wichtigsten Faktoren: Umsatz des Unternehmens, Umsatzziel, Konkurrenz-Werbung, Konkurrenz-Umsatz. Durchschnittlicher Einsatz zur Zeit 3 bis 8% des Umsatzes.

Bürokommunikation

Teilbereich der Wirtschaftskommunikation, eines der Hauptanwendungsgebiete von DTP; kennzeichnend ist der Trend zur inadäquaten Verwendung von Druckschriften bei gleichzeitiger Beibehaltung von Gestaltungsprinzipien der Schreibmaschine; dicktengleiche Schriften, dicktenindividuelle Schriften.




Section C

CAD

Computer Aided Design = Computerunterstützter Entwurf, computerbasiertes Zeichnen/Konstruieren.

Call-Center

Professionelles Unternehmen für Telefonmarketing; übernimmt beispielsweise auch die Beantwortung von telefonischen Anfragen aus Mailingaktionen.

Call-Center-Agents

beraten und verkaufen per Telefon den Kunden. Ihr Arbeitsplatz ist das Großraumbüro in welchem die einzelnen Schreibtische optisch durch Lärmschutzwände voneinander getrennt werden.

Category Manager

verbessern die Präsentation von Waren im Kundenbereich, indem sie Warensortimente verbrauchergerecht zusammenstellen um so bestimmte Marken bekannt machen und in den Vordergrund bringen.

Caps

steht für engl. capitals (Großbuchstaben); in manchen Textverabeitungs- und DTP-Programmen anstelle von Versalien

Change Manager

sorgen dafür, dass bei einem Systemwechsels oder anderer struktureller Veränderungen nicht alles drunter und drüber geht. Sie organisieren die neuen Arbeitsabläufe und die notwendige Schulung der Mitarbeiter.

Chantebleu

Plakatpapier mit bläulich bedruckter Rückseite. Verhindert das Durchscheinen beim Überkleben von alten Plakaten.

Charakter

engl. für Zeichen, Buchstabe

Cheshire

Adressiersystem. Das Adressieren erfolgt auf Endlospapier und wird in einer Maschine geschnitten, rückseitig beleimt und auf die Drucksache geklebt.

Chief Executive Officer (CEO)

= leitender Direktor

Chief Information Officers (CIO)

sind schon längst keine reinen EDV-Leiter mehr sondern sind mit umfangreichen Managementaufgaben betraut. Im EDV-Bereich besteht ihre Aufgabe darin, Veränderungen voranzutreiben und diese anschließend zu präsentieren.

Cicero

Typographische Maßeinheit der Bleisatzära, umfaßt 12 Didot-Punkt und ist heute auf 4,5 mm festgelegt. Der Buchdrucker Ulrich Hans Cicero soll im 15. Jh. in Rom eine 12-Punkt-Schrift geschaffen haben, wonach dieser Schriftgrad den Namen erhielt. Einer anderen Deutung zufolge sollen die ersten Bücher der Reden Ciceros in 12-Punkt-Schrift gedruckt worden sein.

City-Manager

vermarkten sozusagen die Stadt als ganzes und lassen sie so attraktiver erscheinen. Ihr Schwerpunkt liegt in der Kommunikationsarbeit zwischen Bürgern, Medien, Kultur, Wirtschaft und Politik.

Claim

Werbeslogan zu einem Produkt oder einer Dienstleistung mit hohem Wiedererkennungswert für das Produkt. Meist wird auch noch der Anspruch des Produkts in dem Slogan umgesetzt.

Clickrate

Das Verhältnis Pageimpressions zu Adclicks nennt man "Clickrate" und gibt prozentual an, wie häufig ein Werbebanner im Verhältnis zur Anzahl der Werbeeinblendungen (Adimpressions) angeklickt worden ist. Ein Beispiel: Liegt die Clickrate eines Werbebanners z.B. bei 2%, dann bedeutet dies, dass bei 100 Werbeeinblendungen das Werbemittel zweimal angeklickt worden ist - ein derzeit erfolgreicher Wert. Je höher die Clickrate, desto genauer trifft das Werbemittel die Zielgruppe und ist damit erfolgreicher. Durchschnittliche Clickrates sind - nicht zuletzt aufgrund von Gewöhnungseffekten bei Internetnutzern - allgemein stark gesunken und liegen zur Zeit - in Abhängigkeit von Umfeld und eingesetztem Werbemittel - zwischen 0.3 bis 2,0 Prozent.

Cluster-Manager

kümmern sich um die Netzwerkbildung zwischen Unternehmen. So versuchen sie durch Zusammenschlüsse und Logistik Synergieeffekte zu erzielen und damit den Absatz zu fördern oder Kosten einzusparen.

CMS

Content Management System. Ein CMS ist ein System, dass sich mit dem Verwalten von Websites und allen darin enthaltenen Objekten beschäftigt, mit dem Ziel, das Erstellen und Editieren der Inhalte sowie der Struktur schneller und einfacher zu gestalten.

Coaches = Trainer, Lehrer

sind Berater die vornehmlich Führungskräfte individuell beraten und ihnen bei der Erreichung ihrer beruflichen Ziele behilflich sind. Wie auch der Trainer im Sport gibt der Coach sein Fachwissen weiter und zeigt Stärken und Schwächen auf, um an diesen dann arbeiten zu können.

Code

Kennzeichnung von Adressen oder Antwortelementen nach bestimmten Kriterien zur besseren Gruppierung und Zuordnung.

Compressed

Engl. Zusatz bei Fontnamen; bezeichnet einen kräftigen, sehr schmal laufenden Schriftschnitt, z.B. Helvetica Compressed.

Computer-to-plate (CtP)

Verfahren, bei dem anstelle der Filmbelichtung die im Computer mit DTP gestaltete Druckvorlage im CtP-Belichter digital hergestellt wird.

Consultant

= Berater

Content-Management

Inhalte (englisch: "content") größerer Internet-Auftritte können nicht mehr "von Hand" oder nur von wenigen Personen verwaltet werden. Effektiver können solche Internet-Angebote durch geeignete Content-Managment-Systeme bzw. Methoden verwaltet und gepflegt werden. Dazu gehören:

  • Automatisierung von Publikationsvorgängen: "Ändern und dann per Knopfdruck "online" auf dem Internet-Server"
  • Integration von tagesaktuellen Beiträgen (z.B. Nachrichten)
  • Direkt-Zugriffe auf Datenbanken (z.B. Börsenkurse, Produktdaten, Preislisten)
  • Integration von Suchmaschinen und Archivfunktionen, Anwenderforen etc.
  • Verwaltung von Rechten "Wer darf welche Inhalte auf dem Server verfassen, ändern (pflegen) und freigeben?"

Content Manager

= Inhalts Manager
Arbeiten an der inhaltlichen Erstellung einer Website mit.
Andere Bezeichnungen: Online-Redakteure / Online Journalisten.

Content Provider

Eine Firma, die (außer dem Internetzugang) eigene Inhalte (englisch: "content") und Informationen im Online-Bereich anbietet.

Controller

kontrollieren die Finanzen in Unternehmen, arbeiten also in der Finanzabteilung.

Condensed

Engl. Zusatz bei Fontnamen; Bezeichnung für den schmalen Schriftschnitt, z.B. Helvetica Condensed.

Copy

In der Agentursprache der Anzeigentext, Werbetext. Aber auch Manuskript oder Exemplar (einer Zeitschrift).

Copyright

Urheberrechtlicher Schutzvermerk auf Drucksachen (©).

Copytest

Überbegriff für Testverfahren zur Messung des Mediennutzungsverhaltens. Diese werden meist zur Prüfung der Werbewirksamkeit eines Werbemittels in einem Pre- oder Posttest eingesetzt.

Bezeichnung für die Einstellungsprüfung für angehende Werbetexter.

Corporate Design oder CD

Das Corporate Design ist der sichtbare, graphisch ausgearbeitete Teil der Corporate Identity (CI) und prägt somit das visuelle Erscheinungsbild des Unternehmens. Wesentliche Bestandteile des Corporate Designs sind das Firmenzeichen, ( Logo ), die Typografie und die Unternehmensfarben.

Corporate Identity oder CI

Das einheitliche Erscheinungsbild eines Unternehmens, das die Identität sowohl nach innen wie auch nach aussen festigt und damit auch die Marktstellung dauerhaft gewährleistet. Zum CI-Konzept gehört das grundlegende Design aller Werbe- und Kommunikations- Massnahmen eines Unternehmens (Corporate Design): vom Logo über die Produktgestaltung bis zur den Werbe- oder Stelleninseraten. Das CI ist wichtigster Leitfaden für alle zukünftigen

Creativ Director

Chef der kreativen Abteilung. Er/Sie bestimmt die kreative Linie, übernimmt Managementaufgaben dieses Bereichs und ist Ansprechpartner für den Kunden. Ihm/Ihr unterstehen die Art Directors.

CRM Customer Relationship Management

CRM ist ein integriertes Marketing-Instrument, das auf allen Ebenen (horizontal wie vertikal) des Unternehmens (von der Entwicklung bis zum Vetrieb und "after sale service") angewendet wird, um die Zufriedenheit bestehender Kunden zu steigern. So soll der Kunde langfristig an das Unternehmen, eine Marke oder Produkt gebunden werden. Denn es ist aufwendiger, einen neuen Kunden zu gewinnen, als einen bestehenden zu halten (Betonung des Lifetime Value)..

CRT-Belichter

Fotosatzbelichter ("Drucker") mit Kathodenstrahlröhre.

CMYK

Cyan, Magenta, Yellow, Key (Türkis, Purpurrot, Gelb, Schwarz). Genormte Farben für Vierfarbdruck.




Section D

Data Engineers

haben den technischen Überblick über das Datennetzwerk eines Unternehmens. Wenn Probleme auftauchen oder Neuerungen anstehen kümmern sie sich darum, dass am Ende alles einwandfrei funktioniert. Oft sind Data Engineers auch für die Analyse der Daten zuständig.

Datamining-Experten = Datenbergbau-Experten

betreuen Marketing- und Vertriebsinformationssysteme und analysieren bzw. werten so bestimmte Nutzerverhaltensweisen, Kundeninteressen, Bedürfnisse etc. aus.

Database-Manager

beschäftigen sich ebenfalls mit der Pflege von Datensystemen des Unternehmens. So achten sie darauf, dass die Kundendaten aktuell sind oder auch von den Mitarbeitern selbstständig gepflegt werden können. Oftmals geben sie auch konkrete Hilfestellung bei der Benutzung.
Department-Manager = Abteilungsleiter

Datenbank, Kundendatenbank

Verzeichnis der postalischen Adressen und weiterer Daten der Kunden wie Telefon-, Fax-, und E-Mail-Adressen, Angaben zum Informations- und Kaufverhalten, etc...

Datenfernübertragung (DFÜ)

Datenaustausch zwischen Computern (z.B. über Telefonleitung).

Datenträger

Speicher- und Aufzeichnungsmedium der Computer (Disketten, Bänder, CD, DVD, Opticaldisc, usw.)

Default

Im DTP die voreingestellten typografischen Werte, oft als Stylesheet automatisch aktiviert. Da sie in der Regel von Programmierern rechnerisch ermittelt und festgelegt wurden, folgen sie nicht optischen Gesetzen (z.B. alle Ränder 1 inch) und müssen abgeändert werden, um typografisch zufrieden zu stellen.

Deleatur

(lat. "tilgen", "herausnehmen") Dem "d" der deutschen Kurrentschrift ähnliches Korrekturzeichen, das besagt, dass etwas weggenommen oder gestrichen werden muss.

Demi Bold

Engl. Zusatz bei Fontnamen; halbfetter Schriftschnitt, auch Semi Bold; im DTP häufig nur als Bold bezeichnet.

Design

engl. für Layoutgestaltung.

Desktop-Publishing (DTP)

engl. "Publizieren am Schreibtisch", abgekürzt DTP. Die Herstellung von Druckvorlagen mittels Dop-Software, bei der im Gegensatz zur Schreibmaschine und der Textverarbeitung typografische Schriften eingesetzt werden und eine möglichst professionell gestaltete Aufmachung (siehe Layout) angestrebt wird. Außerdem soll DGP die Erstellung einer Publikation mit verschiedenen Dateiarten (Text, Bild, Grafik) ermöglichen.

Deutsche Schrift

  1. Veraltete, volkstümliche Bezeichnung für gebrochene Schriften (bes. Fraktur) im Gegensatz zur Antiqua.
  2. Von der Fraktur abgeleitete Schreibschriften mit vom lateinischen Alphabet z.T. stark abweichenden Buchstabenformen (Deutsche Kurrentschrift, Sütterlin-Schrift).

Diakritische Zeichen

Striche, Punkte, Häkchen etc. über oder unter einem Buchstaben, die Aussprachehinweise geben. In einigen europäischen Sprachen fester Teil der Buchstaben; Akzent, Sonderzeichen.

Didot-Punkt

Das von dem französischen Schriftgießer Pierre Simon Fournier um 1735 erfundene Maßsystem wurde um 1785 von der Schriftgießerei Didot auf der Basis des französischen Fußmaßes verbessert und fand in ganz Europa Verbreitung. 1879 wurde es von dem Berliner Schriftgießer Hermann Berthold auf den 2660sten Teil eines Meters festgelegt (1000 mm = 2660 Punkt, 1 mm = 2,66 Punkt, 1 Punkt = 0,376 mm, heute auf 0,375 mm abgerundet. Typographisches Punktsystem

DIN-Formate

DIN A-Formate

A0 | 841 x 1189 mm
A1 | 594 x 841 mm
A2 | 420 x 594 mm
A3 | 297 x 420 mm
A4 | 210 x 297 mm
A6 | 105 x 148 mm
A7 | 74 x 105 mm
A8 | 52 x 74 mm
A9 | 37 x 52 mm
A10 | 26 x 37 mm

DIN-Normalformate

Das Ausgangsformat A0 ist ein Rechteck mit 1m2 Flächeninhalt. Die Seitenverhältnisse betragen immer 5:7 (= goldener Schnitt). A1 ist die Hälfte von A0, A2 ist die Hälfte von A1 und so weiter. Für das nächst kleinere Format wird immer die längere Seite halbiert. Man unterscheidet die A-, B-, und C-Reihe. Die A-Reihe ist die Grundreihe und bezeichnet die fertig geschnittenen Formate, z.B. A4 (Briefbogen), A5 (Memo), A6 (Postkarte). Die Zahl gibt zugleich an, wie oft das Ausgangsformat A0 geteilt wurde. Die B-Reihe bezeichnet die unbeschnittenen Formate. Sie sind größer, weil erst nach dem Drucken, Falzen und Binden der Beschnitt auf ein A-Reihenformat erfolgt. In der B-Reihe gibt es ebenfalls Kuverts und Hüllen. Sie sind größer als die der C-Reihe. Die C-Reihe liegt zwischen der A- und B-Reihe und bezeichnet die gebräuchlichen Formate für Umschläge, Kuverts, Hüllen, Mappen usw. Zu einem A4-Prospekt passt ein C4-Kuvert, zu einer Drucksache A5 ein C5-Kuvert, zum 2mal quergefalzten Geschäftsbrief A4 passt das C6/5-Kuvert usw.

DIN 5008

Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung
distinktive graphische Merkmale
(auch: graphisch distinkte Merkmale - GDM). Durch die distinktiven graphischen Merkmale unterscheiden sich die einzelnen Buchstaben voneinander; sie können als Grundformen der Buchstaben gelten, wie sie uns von einigen serifenlosen Schriften geläufig sind. Ggs. periphere graphische Merkmale

Direct-Marketing (Dialogmarketing)

Direct Marketing ist gezieltes Ansprechen von Kundengruppen mit dem Ziel, einen Dialog über Raum und Zeit aufzubauen.

Divis

Fachterminus für den Binde- bzw. Trennungsstrich; etwa ein Viertelgeviert lang.

Doppelseite

Gegenüberliegende Seiten einer Drucksache (Buch, Katalog etc.), die beim Layout als Gestaltungseinheit zu behandeln sind. Beim Paginieren ist links stets die gerade Seite, rechts die ungerade.

Dot

Der kleinste auf dem Bildschirm oder vom Drucker darstellbare Bildpunkt, aus dem sich Schriftbild wie Abbildungen zusammensetzen.

Dot.com-Manager

siehe Electronic Marketing Manager

dpi/DPI

(= dots per inch; dt. Punkt pro Zentimeter, P/cm): Maß zur Angabe der Auflösung von Laserdruckern, Laserbelichter, Bildschirmen und Scannern.

Drahtheftung

Hier unterscheidet man grundsätzlich zwei Arten: Als erste Möglichkeit gilt die Drahtheftung im Falz. Geeignet für Zeitschriften, Broschüren und nicht zu dicke Kataloge. Letzteres bringt zu große Rand-differenzen bei den inneren und den äußeren Seiten. Inhalt samt Umschlag wird zusammen im Falzrücken durchgeheftet, wobei Anzahl und Lage der Klammern variabel sind. So geheftete Druck-sachen lassen sich gut öffnen. Eine zweite Möglichkeit ist die Querheftung, auch seitliche Heftung genannt. Geeignet für Broschüren, Blocks und Kataloge oder ähnliche Drucksachen.

Druckfarbe

Ausgangspunkt sind hier die Grundfarben Gelb, Rot und Blau. Um alle Farben und Nuancen im Druck wiedergeben zu können, muss mit diesen drei Grundfarben gedruckt werden. Im Vierfarbendruck kommt als vierte Farbe Schwarz hinzu, als sogenannte Kontur- oder Zeichnungsfarbe. Die fünfte Farbe bei 5-Farben-Maschinen wird oft für den Druck der Originalhausfarbe verwendet. In der Fachsprache des Druckers bezeichnet man die drei Grundfarben mit Yellow, Magenta und Cyan. Durch entsprechende Ausmischung können sämtliche Farbnuancen erzielt werden.

Druckvorlage

Fertig gestaltete Seite einer Publikation (im DTP oft als Laserausdruck), nach der der Film bzw. die Druckplatte für den Offsetdruck angefertigt wird.

DTP

Abkürzung für Desktop Publishing

DTP-Operator ( -Designer / -Layouter / -Profi / -Druckvorlagenherrsteller)

= Desktop-Publishing = am Schreibtisch publizieren
stellen die Druckvorlagen aus den gelieferten Entwürfen am Computer her, indem sie Bild- und Textteile zusammenfügen.

DTP-Punkt

Auf den Computer zugeschnittene typografische Maßeinheit zwischen dem Didot-Punkt und dem Pica-Point: 1 p (DTP) = 0,35277 mm.

DTP-Software

Software-Programme für Desktop Publishing, zerfallen in zwei Gruppen: die rahmen orientierten Layoutprogramme wie PageMaker, besonders geeignet für Akzidenzsatz, und die Seiten orientierten Umbruchprogramme wie Ventura Publisher für Werksatz.

Duktus

Urspr. durch die Federführung des Schreibers entstandener Ausdruck der Schrift als Wechsel von feinen und fetten oder gleichstarken Buchstabenstrichen; auch bei typographischen Schriften ist damit der charakteristische Wechsel von Strichen verschiedener oder gleicher Stärke gemeint; D. ist ein Kriterium beim Schriftmischen; vgl. Anmutung

Dummy

Wirklichkeitsgetreue Attrappe, Aufmachungsmuster (z.B.: eines Buches) Layout

Duplexbild

Bei Dublexdruck wird ein 1-farbiges Bild, mit einer spezieller Technik auf 2-farbiges konvertiert. Dadurch kann ein attraktiver Effekt erzielt werden, der sich durchaus mit einem 4-farbigen Bild messen kann. Es gibt auch Triplexbilder.

Durchschuss

Im Bleisatz nicht druckende Metallstücke ("Regletten"), die zwischen die Zeilen gelegt wurde, um den gewünschten Zeilenabstand zu erhalten. Unter dem Aspekt der optimalen Lesbarkeit sollte der D. etwa 1 Viertel der Schriftgröße betragen, bei kurzer Zeilenbreite ist der Wert zu reduzieren, bei langen Zeilen zu erhöhen. Außerdem spielt der Schriftcharakter (Verhältnis von Ober-/Unterlängen zu den Mittellängen) eine Rolle.

Dynamischer Zeilenfall

Deutlicher Rhythmus von kürzeren und längeren Zeilen und damit ein ästhetisch befriedigendes Textbild beim Flattersatz.




Section E

Eckenabstoßen

Mit einer Spezialmaschine werden an Blöcken, Umschlagdeckeln, Stellern usw. die Ecken mit einem halbrunden Messer rundgestanzt.

E-Business

Wirtschaftprozesse auf Basis elektronischer Technologien.

E-Commerce

Über Online-Systeme getätigte Käufe und Verkäufe.

E-Commerce-Manager / Dot.com-Manager

beschäftigen sich mit dem Aufbau des Direktvertriebs über das Web. Sie sind verantwortlich für die Integration von Systemen und betreuen bzw. koordinieren die Realisierung.

Economist

= Wirtschaftswissenschaftler (BWL / VWL)

Egyptienne

auch: Serifenbetonte Antiqua. Schrift, bei der die Serifen stark ausgeprägt sind, meist ebenso stark oder stärker als die Senkrechten. Wächst die Strichstärke der Waagrechten extrem an, so spricht man auch von Italiene .

Einbringen

Kürzen einer Zeile oder eines Absatzes.

Einzug (= linker Einzug)

Markierung einer neuen inhaltlichen Einheit im fortlaufenden Text durch Einrücken der Anfangszeile des Absatzes. Als idealer Einzugswert gilt das optische Geviert; Ggs. hängender Einzug (Auszug).

Electronic Marketing Manager

sind wie "normale“ Manager die Verantwortungsträger des Unternehmens. Dies nur eben begrenzt auf den Web-Auftritt.

Elementare Typografie

Vom Bauhaus in Weimar/Dessau ab 1925 ausgehende Richtung in der typografischen Gestaltung und im Schriftdesign; einzige angemessene Schrift ist die Grotesk (Paul Renner: Futura; Jan Tschichold: Die neue Typographie); vgl. Schweizer Typografie.

Elongated

Engl. Zusatz bei Fontnamen; extra schmaler Schriftschnitt.

Embossed

Engl. Zusatz bei Fontnamen; stark konturierter Schriftschnitt.

Em-Dash

vgl. Gedankenstrich, Geviertstrich

Empfehlungsmarketing

alle Aktivitäten eines Anbieters, die darauf abzielen, die Interessenten und Kunden so gut zu beraten und (auch nach einem Kauf) zu betreuen, sie also mit seinem Service so zu begeistern, dass er von ihnen weiterempfohlen wird

EPS

Encapsulated PostScript. Eines der gebräuchlichsten Bildformate in der Druckvorstufe.

Et-Zeichen = &

Abbreviatur (zeichen verschmelzende Abkürzung) für "et" =und, entstanden aus der Ligatur von e und t; sollte nur für Firmennamen verwendet werden

Euroskala

Norm für die Farben im 4-farbigen Druck mit Magenta (Rot), Cyan (Blau), Gelb und Schwarz. Mit diesen Farben werden alle Farbbilder gedruckt.
Siehe auch: CMYK

Eventmanagement

Ist die Konzeption, Planung, Organisation und Realisierung von Erlebniswelten, mit denen sowohl image- als auch verkaufsfördernde Ziele verfolgt werden können.

Event Manager

organisieren große Veranstaltungen auf denen sie Unternehmen präsentieren, machen also Werbung für das Unternehmen oder auch nur dessen Produkte. Hauptsächliches Arbeitsgebiet ist somit die Organisation von Messe- und Kongresspräsentationen.

Event Researcher

sammeln wie der Info-Broker Informationen. Nur ist ihr Informationsangebot auf Infos zu Veranstaltungen, wie Konzerte oder Messen, Künstlern und Unternehmen beschränkt

Expanded

Engl. Zusatz bei Fontnamen für den breitlaufenden Schriftschnitt; seltener für Extended. .

Expertfont

Werkschrift-Fonts mit Zeichen, die beim ASCII oder ANSI-Font nicht enthalten sind, für professionellen Satz (siehe Qualitätssatz) aber benötigt werden. Dazu gehören echte Kapitälchen und Charakterziffern sowie Ligaturen des Kleinbuchstabens f und Bruch- und Indexziffern. Außerdem bieten manche E. Titelsatz-Versalien sowie Zierformen für einige Buchstaben. Spezial-Fonts mit Kapitälchen und Charakterziffern tragen den engl. Zusatz Small Camps.

Extended

Engl. Zusatz bei Fontnamen; breitlaufender Schriftschnitt.

Eye Catcher

= Blickfang: Elemente bildlicher und sprachlicher/typografischer Art, die die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die Werbebotschaft lenken sollen.




Section F

Fadenheftung

Der Faden wird mit Nadelstichen in den Falzrücken der einzelnen Bogen eingeführt, je nach Papier versetzt oder unversetzt und verknotet, Bogen um Bogen. Diese Verarbeitung ist sehr stabil und wird für Bücher und anspruchsvolle Broschüren und Kataloge verwendet.

Facility Manager

sind meist Ingenieure, die schon während der Planungsphase mithelfen, die Wirtschaftlichkeit und Sicherheit von Gebäuden und Anlagen zu verbessern um so einen reibungslosen Betriebsablauf gewähren zu können.

Faksimile

Originale Wiedergabe einer Handschrift (z.B. Unterschrift) oder eines alten Drucks.

Falz

Bei doppelseitigen Drucksachen der leere Raum zwischen zwei Seiten.

Falzen

Standardisiertes Falten eines größeren, bedruckten Papierbogens (z.B. Kreuzfalz, Wickelfalz, Leporellofalz), auf dem die Seiten nach einem bestimmten System angeordnet sind (siehe Ausschießen), um das Endformat der Drucksache zu erhalten.

Falzarten

Art der Falzung eines Druckbogens. Man unterscheidet zwischen Kreuzbruch- und Parallelfalzarten. Beim Kreuzbruch wird mindestens ein Falz übers Kreuz ausgeführt. Beim Parallelfalz verlaufen die einzelnen Brüche parallel zueinander.

Eine problemlose maschinelle Verarbeitung gelingt dann, wenn Laufrichtung und Papiergewicht stimmen. Richtwerte: 1-Bruch-Falz bis 200-g-Papier (je nach Papierqualität), 2-Bruch-Falz bis 170-g-Papier, 3-Bruch-Falz bis 150-g-Papier, 4-Bruch-Falz bis 80-g-Papier.

  • Der Zickzack- oder Leporellofalz
  • Das Papier wird parallel in wechselnde Richtungen gefalzt.
  • Der Wickelfalz
    Die Falzbrüche liegen parallel und werden aufgewickelt.
  • Gemischtfalzung
    Eine Kombination von Kreuzbruch- und Parallelfalzung, die maschinell ausgeführt wird.
  • Handfalzung: Diese wird nur noch für spezielle Ausführungen in Kleinstauflagen angewendet.

FAQ

Frequently Asked Qestions, Häufige Fragen von Kunden und Interessenten.

Farbwirkung (emotional)

Die Auswirkung von Farben auf das Empfinden und die daraus abgeleitete Handlung. Mit Farben verbinden sich unterschiedliche Assoziationen:

  • Rot = erregend
  • Orange = vitalisierend
  • Gelb = anregend
  • Grün = erfrischend
  • Braun = beruhigend
  • Blau = seriös, herb
  • Violett = mystisch, unruhig
  • Gold = dominant, machtvoll
  • Silber = technisch, neutral

Fernabsatz

Art des Kaufs, bei dem der Nachfrager bei einem Anbieter ein Produkt oder eine Dienstleistung per Brief, Telefon, Fax, Internet oder E-Mail bestellt und per Post oder elektronisch von diesem geliefert bekommt (Käufer und Verkäufer begegnen sich nicht persönlich)

Ferngröße

Von Luidl (1989) parallel zu Schaugröße verwendeter Begriff für Schriften ab 14 p. Der Begriff F. trifft auf alle Schriftgrade zu, die für Texte verwendet werden, die aus größerer Entfernung gelesen werden (Schaufenster, Plakate, Informationstafeln etc.); in diesem Rahmen müsst prinzipiell auch wieder zwischen Konsultations-, Lese- und Schaugröße unterschieden werden; Ggs. Nahgröße.

fett

Schriftschnitt mit starken Strichstärken, der im DTP black heißt und nicht mit bold (siehe halbfett) verwechselt werden darf.

Field Manager / Operator = Bezirksleiter

sind in ihrem Bezirk für die Organisation und die ordnungsgemäße Durchführung der zu erledigenden Aufgaben zuständig. Hierzu sind sie regelmäßig in verschiedenen Betrieben der Kunden bzw. den Filialen ihres eigenen Unternehmens vor Ort.

Film

durchsichtige Spezialfolie, die in einer so genannten Lithoanstalt bzw. in einem Satzstudio (für jede Seite eines Werbemittels und für jede auf einer Seite verwendete Farbe separat) belichtet und anschließend für den Druck verwendet wird. Vor der Belichtung müssen Text und ggf. Abbildungen am Computer gesetzt, also in die endgültige Form gebracht werden

Flattersatz

Satzart mit ungleich langen Zeilen, die nur auf einer Seite optisch eine gleichmäßige Linie bilden. Je nach Ausrichtung spricht man von linksbündigem und rechtsbündigem Flattersatz. Werden die Zeilen mit der gleichen Textmenge wie beim Blocksatz gefüllt, spricht man von Rauhsatz. Zuweilen wird auch der auf Mittelachse zentrierte Satz mit ungleichen Außenrändern als (mittiger) Flattersatz bezeichnet. Vgl. dynamischer Zeilenfall.

Fleisch

Leerer Raum um das Buchstabenbild herum, führt bei kritischen Buchstabenverbindungen zu optisch größeren Abständen, die durch Kerning ausgeglichen werden müssen. Im DTP durch die Laufweite regulierbar.

Fließsatz-Anzeige

reines Text-Inserat ohne Abbildung, Schlagzeile oder Logo, das in der entsprechenden Anzeigenrubrik (z. B. Vermietungen) geschaltet wird. Weil Interessenten für die mit dieser Art der Anzeige beworbenen Angebote meist aktiv danach suchen, ist keine auffällige (und damit teure) Gestaltung notwendig, die dem Leser ins Auge stechen muss, um beachtet zu werden

Flexodruck

Hochdruckverfahren. Druckformen sind Hochdruckplatten (fotopolymere Auswaschdruckplatten) oder Hochdruckplatten-Nachformungen, sog. Gummidruckplatten. Es werden niederviskose Druckfarben eingesetzt, die durch Verdunsten von Lösungsmitteln trocknen. Eingesetzt wird das Verfahren vorwiegend im Verpackungsdruck.

Fließtext

Hauptmenge des Textes einer Drucksache ("eigentlicher Text"); vgl. Bodytext, Mengensatz

Food-Stylisten

präparieren Nahrungsmittel so ansprechend beim Foto-Shooting, dass einem später beim Durchblättern von Kochbüchern oder Kochtipps in Zeitschriften das Wasser im Munde zusammenläuft.

Font

Dateisatz, in dem Schriftzeichen etc. mit gleichen peripheren graphischen Merkmalen zusammengefasst sind; zuweilen synonym für Schrift und Schriftfamilie gebraucht.

Format

Papierfläche für Drucksachen mit oft genormten oder standardisierten Seitenproportionen (siehe Goldener Schnitt; DIN-Formate). Beim (häufigeren) Hochformat ist die Horizontale kürzer als die Vertikale; im umgekehrten Fall spricht man vom Querformat.

Fotolitho

Film oder Filmsatz zur Belichtung von Abbildungen auf die Druckplatte. Der Filmsatz besteht meist aus 4 Filmen, pro Druckfarbe ein Film.

Fotosatz

Vorläufer des DTP

Frakturschrift

  1. gebrochene Schrift, vor allem in Deutschland, die sich nach der gotischen Schrift parallel zur Schwabacher entwickelte. Charakteristisch sind die geschwungenen, langen Ansatzstriche bei den Großbuchstaben, die sog. "Elefantenrüssel"
  2. Fälschlich als Oberbegriff für alle Gebrochenen Schriften verwendet.

Frakturvarianten

Nach Schriftklassifikation in DIN 16518 die Klasse Xe; hierzu zählen alle gebrochenen Schriften, die bei Xa-d nicht eingeordnet werden können, weil ihre Strichführung vom Charakter der entsprechenden Gruppe abweicht.

Französische Renaissance-Antiqua

Schriftklasse II von DIN 16518;siehe Renaissance-Antiqua; Garamond-Antiqua.

Fraud Analysten = Betrugsanalytiker

sind verantwortlich für die Erkennung und Analyse möglicher Betrügereien in Daten- und Fernmeldenetzen, wie z.B. von unerlaubter Nutzung oder Virenverbreitung.

Freimachung

Frankierung eines Briefs, die entweder mit Briefmarke(n), Freistempelung (per Frankiermaschine oder Eindruck in der obersten Zeile des Adressfelds, das durch das Kuvertfenster zu sehen ist) oder einem auf das Kuvert gedruckten Freimachungs-Vermerk erfolgen kann.

Front Office Clerk

= Empfangsmitarbeiter (meist in Hotels)

Fundraiser

kümmern sich um die Finanzierung gemeinnütziger Organisationen, versuchen also mit immer neuen Konzepten und viel Kreativität die Spendeneinnahmen zu steigern.

Fremdländische Schriften

Schriftklasse XI von DIN 16518; Sammelklasse für alle nichtlateinischen Schriften; es wäre allerdings durchaus sinnvoll, zwischen a) verwandten (Griechisch, Kyrillisch) und b) nichtverwandten Schriften (Hebräisch, Arabisch, Japanisch, Thai etc.) zu unterscheiden, da für a) Schriftfamilien mit gleichen peripheren graphischen Merkmale existieren, die zusammen mit ihren lateinischen Originalen so etwas wie eine Großfamilie oder Schriftsippe bilden.

Full Service

Englische Bezeichnung für das Angebot eines "vollen Dienstes" aus einer einzigen Hand, von der Planung und Konzeption einer Aktion über die Produktion, Abwicklung und Auswertung bis zur Erfolgsanalyse. Denkbar ist auch das Angebot eines "Full Service" im Sinne eines Generalunternehmers, wobei Dritte mit der Übernahme von Teilaufgaben beauftragt werden.




Section G

Gag

Originelle, ungewöhnliche, meist humorvolle Idee zur Steigerung des Aufmerksamkeitswertes.

Gamedesigner

entwickeln Computerspiele. Anders als der Name verrät, liegt ihr Tätigkeitsschwerpunkt nicht im reinen Designen.

Garamond-Antiqua

In vielen Schnitten existierende Renaissance-Antiqua, benannt nach Claude Garamond, eingeführt um 1620 von Jean Jannon.

Gautschen

Im letzten Jahrhundert wieder belebter Innovationsritus bzw. -brauch bei Setzern und Druckern nach Abschluss der Lehrzeit und bestandener Gehilfenprüfung ("Buchdruckertaufe"), durch den "Gautschbrief" dokumentiert.

Gebrochene Schriften

Schriftklasse X von DIN 16518; zerfällt in die Untergruppen Xa (siehe Gotisch), Xb (siehe Rundgotisch), Xc (siehe Schwabacher), Xd (siehe Fraktur) und Xe (siehe Frakturvarianten); umgangssprachlich als "Gotisch", "Fraktur" oder gar "Gotische Fraktur" bezeichnet. Der Name leitet sich von den gebrochenen Rundungen der Buchstaben her, die sich ab dem 13. Jh. entwickelt haben; häufig werden G.S. auch als "deutsche Schrift" bezeichnet.

Gedankenstrich

Im Gegensatz zum Bindestrich trennt der G. Textelemente. Es gibt zwei Varianten: den optisch das Textbild nicht zu sehr störenden Halbgeviertstrich (-) und den Geviertstrich (-).

Gemeine

Fachterminus des graphischen Gewerbes für die Kleinbuchstaben.

Gemischtfalzung

Eine Kombination von Kreuzbruch- und Parallelfalzung, die maschinell ausgeführt wird.

Geschäftskunde

Kunde, der kein Endverbraucher ist, also ein Angebot nicht für private, sondern für gewerbliche Zwecke kauft bzw. nutzt

Gesperrt

Sperren

Gestaltungsraster

Hilfsmittel für die Layoutgestaltung von Zeitschriften, Prospekten, Katalogen etc. Nach Festlegung von Schrift, Schriftgröße, Zeilenbreite, Zeilenabstand und Format, wird der Satzspiegel in gleichgroße Rasterfelder eingeteilt, die aus mehreren Zeilen des Grundtextes bestehen. Text-, Bild- und anderen Botschaftsträgerelementen werden dann auf dem Ein- bis Mehrfache der Rasterfelder verteilt.

Gestrichenes Papier

Papier mit glatter Oberfläche, matt oder glänzend, bestens für Bilddruck geeignet.

Ein 170 g/m2 Offsetpapier wirkt erheblich schwerer als ein gleichschweres gestrichenes Papier.Um die gleiche Festigkeit zu erreichen muss ungefähr ein 220 g/m2 Papier ausgewählt werden.

Geviert

Schriftzeichen (siehe Geviertstrich) oder nicht druckendes Element in der Breite des Schriftkegels: bei einer 10-Punkt-Schrift ist das Geviert also 10 Punkt breit; vgl. Em-Space

Geviertstrich

Gedankenstrich in der Länge eines Gevierts; dient vor allem als Minuszeichen. In engl. Texten oft ohne Leerraum als Gedankenstrich zwischen die Wörter eingefügt.

Gewebeband

Buchumschlag. Kartondeckel und Rücken mit Gewebe überzogen, mit Kanten.

GfK - Gesellschaft für Konsumforschung

Die GfK Gruppe ist eines der weltweit führenden Marktforschungsunternehmen. Ihre Informationsdienstleistungen nutzen Industrie, Handel, Dienstleister und Medien für Marketingplanung und -aktionen – lokal, national sowie international.

Giganto

Rasterprojektion. Starke Vergrößerung gerasterter Filme z.B. für den Druck von Plakaten. Zuerst erfolgt die Filmherstellung in einer normalen, günstigen Größe (Mutterlitho). Der Andruck erfolgt vom Mutter-litho. Wenn alle gewünschten Korrekturen ausgeführt sind, erfolgt die Gigantoherstellung, indem die Druckfilme in der Reprokamera auf Plakatgröße projiziert werden. Das Mutterlitho hat meist einen 70er-Raster. Durch die Vergrößerung (Giganto) entsteht dadurch ungefähr ein 16er-Raster (Zusatzinformation unter Raster). Heute durch Digitaldruck nicht mehr sehr gebräuchlich.

Give-Away

geringwertiges Werbegeschenk, das häufig in Werbebriefen als kostenloses "Dankeschön" für eine Testbestellung ausgelobt wird, um die Attraktivität des Angebots und damit den Rücklauf der Aktion zu erhöhen

Glatter Satz

Fachterminus der Bleiära; gemeint war damit Mengensatz, der nach dem Ausschließen rechts und links einen "glatten" Rand hatte; im DTP als Blocksatz bezeichnet.

Goldener Schnitt

Gesetz zur Konstruktion harmonischer Proportionen. Beim G.S. verhält sich das längere Teilstück einer Strecke zum kürzeren Teilstück wie das längere Teilstück zur gesamten Strecke. Am häufigsten kommen die Verhältniszahlen 3:5, 5:8, 8:13 und 13:21 zur Anwendung. Beim typografischen Gestalten lässt sich der G.S. auf das Verhältnis von Abständen, Schriftgrößen, Seitenproportionen etc. anwenden.

Gothic

Zusatz bei Fonts von Groteskschriften aus dem englischen Sprachraum; darf nicht mit Gotisch ver-wechselt werden.

Grey Market

Lange von der Werbung vernachlässigte Zielgruppe, welche auch als 55+ bezeichnet wird. Heute ist jeder vierte Bundesbürger im sog. "Seniorenalter", diese Zielgruppe ist sehr Service-, Marken-, und Qualitätsorientiert, für sie stehen modernste Produkte und einfache Bedienung im Vordergrund. GfK Studien belegen eine erhebliche Konsumbereitschaft im Bereich Wellness und Pflege

Diese Gruppe ist in der Regel sehr aufnahmebereit für Angebote. und auch bereit Geld auszugeben. Sie verfügen zusammen über geschätzt 1,5 Billionen Euro, was etwa 40 % des gesamten Nettovermögens der deutschen Haushalte entspricht.

Grifflochstanzung

Organisationshilfe innerhalb einer Publikation. Die Grifflochstanzungen befinden sich meist an der Blattkante eines Buches und ermöglichen das Aufschlagen eines bestimmten Themas ohne Blättern. Auf einer Registerschneidemaschine wird mit Spezialmessern die Grifflochstanzungen vorgenommen.

Großfläche

Werbetafel im Standardmaß 3,56 m (Höhe) mal 2,52 m (Breite), auf der Plakate angebracht werden können

Groteskschriften

Synonyme Bezeichnung für die Serifenlosen Antiquaschriften

Grundlinie

Zuweilen gebraucht in der Bedeutung von Schriftlinie.

Grundschrift

Die Schrift, in der die Hauptmenge eines Textdokumentes gesetzt ist. Im DTP für Brotschrift; vgl. Bodytext.

Gut zum Druck

(Fachwort: Imprimatur) Druckfreigabe für den Druck der Auflage durch den Kunden oder Verantwortlichen. Gut zum Druck heißt: Derjenige, der unterschreibt, gibt die Zustimmung für die Richtigkeit von Text, Anordnung, Inhalt, Seitenzahl, Bildern, Adressen, Telefon- und Faxnummern, für die maßgenaue Montage aller Gestaltungselemente wie Schriftzug, Signete, Marken usw.

Gutenberg, Johannes

eigentlich: Henne Gensfleisch zur Laden; Mainzer Patrizier, 1397-1468, gilt als Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Lettern.

Generieren

Erzeugen, gewinnen; z.B. generieren von neuen Adressen mit einem unadressierten Mailing oder einem Couponinserat.

Ghostwriter

verfassen im Hintergrund die Reden von bedeutenden Personen wie Politikern oder Wirtschaftsfachleuten.

GMP (Good Manufacturing Practice)-Engineer

sind Ingenieure, die im Pharmabereich tätig sind. GMP ist die Richtlinie, die die Qualität der Arzneien bei deren Herstellung festlegt, um die Risiken für den Menschen zu minimieren.




Section H

Hadernpapier

Herstellung entweder vollständig aus 100% Hadern (Lumpen) oder mit Hadernzusätzen zwischen 10 und 50%. Hadernpapiere sind edel und kostbar.

Hairline

Engl. Zusatz bei Fontnamen; besonders dünner Schriftschnitt; vgl. Light.

halbfett

Schriftschnitt, entspricht im DTP der Fontvariante bold.

Halblederband

Buchumschlag. Kartondeckel mit Papier oder Gewebeband überzogen, Rücken aus Leder, mit Kanten.

Halbleinenband

Buchumschlag. Kartondeckel mit Papier überzogen, Rücken aus Gewebe, mit Kanten.

Halbgeviert

Leerraum in der Breite eines halben Schriftkegels, bei einer 10-Punkt-Schrift also 5 Punkt; vgl. En-Space.

Halbgeviertstrich

Gedankenstrich in der Länge eines Halbgevierts (halbe Breite des Schriftkegels); passt optisch besser in den Text als der Geviertstrich; steht in Währungsangaben bei glatten Beträgen hinter dem Komma; dient ohne Zwischenraum für "bis" und als Streckenstrich; mit Zwischenraum in der Bedeutung "gegen" z.B. in Sportberichten.

Halbpergamentband

Buchumschlag. Kartondeckel mit Papier, Gewebe oder Leder überzogen, Rücken und Ecken aus Pergament, mit Kanten.

Halbtonvorlage

Damit ein Bild im Druck "lesbar" wird, muss es in Rasterpunkte von unterschiedlicher Größe aufgelöst werden. Es sind Grautonstufen zwischen Schwarz und Weiss. Man unterscheidet zweierlei Sujets: viereckige und freistehende. Freistellen heißt: ohne das Umfeld, ohne Hintergrund. Vorlagen sind Schwarzweißfotografien mit guten Tonabstufungen. Je klarer die Abstufungen trennen, desto besser heben sich die einzelnen Grauwerte ab. Es braucht also Kontrast und die Abstimmung auf Papier und Druck. Auch farbige Papierkopien und Dias werden (via Scanner) zu Schwarzweißrepros umgesetzt.

Handfalzung

Falzen einer Drucksache von Hand. Wird nur für spezielle Ausführungen in Kleinstauflagen angewendet.

Handheften

Es ist die ursprünglichste Art, die heute noch für wertvolle Einzelbücher als Kunsthandwerk vom Buchbinder gepflegt wird. Durch Fäden werden die einzelnen Bogen zusammengehalten. Schnüre oder Bänder bilden die Querverbindung der Lagen miteinander zum Bucheinband.
Über den linken Satzrand hinausragendes Signal zur Markierung des Absatzbeginns etc.; Einzug.

Haupttitel

Innere Titelseite eines Buches; in der Regel die dritte Seite, die folgende Angaben enthält: Verfassername, voller Werktitel, evt. Untertitel, Verlagsort, Verlagsname, evt. Verlagslogo und Erscheinungsjahr.

Hauttöne

CMYK Farbanteile z. B. mitteleuropäischer Typ - Cyan 10-20% (1/5 Farbanteil) Magenta 50-60% (-10% von Yellow, Yellow 6-70%, K nur Konturen und Schatten

Hardware

Die apparativen Bestandteile einer Computerinfrastruktur (Rechner, Bildschirm, Laufwerke, Kabel usw.).

Hauskorrektur

Korrektur einer Drucksache nach dem Setzen in der Setzerei/Druckerei. Geht der Autorenkorrektur voraus.

Hausfarbe

Farbe für bestimmte Layoutelemente in den Drucksachen eines Unternehmens, die als Teil des Corporate Identity gilt und über einen längeren Zeitraum unverändert bleibt.

HDR (High Dynamic Range)

Bezeichnung für einen Bildmodus mit 16 Bit Datentiefe pro Kanal.

Headline

Engl. Zusatz bei Fontnamen: Titelschrift, Schrift für Überschriften.

Heavy

Engl. Zusatz bei Fontnamen: extrafetter Schriftschnitt; auch: Ultra Bold.

Heften

Allgemeine Bezeichnung für Bindeverfahren. Gefalzte Bogen oder Einzelblätter werden durch Faden, oder Draht miteinander zu einem Produkt verbunden.

Hexachrome

Sechsfarbsystem von Pantone, in dem zusätlich zu CMYK noch leuchtendes orange und intensiviertes grün gedruckt werden. Wird eingesetzt bei sehr hochwertigen Printprodukten.

Hinweise für das Maschinenschreiben

Auf DIN 5008 basierender Teil von Duden 1 (Rechtschreibung); heute nur noch für die Manuskriptge-staltung per Schreibmaschine bzw. sich an dieser orientierender Textverarbeitungssoftware maßgeblich; vgl. Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung, Richtlinien für den Schriftsatz.

HKS-Farben

Vor mehr als dreißig Jahren haben drei Hersteller von Druckfarben gemeinsam HKS entwickelt. Ein Schmuckfarben-Programm, das besonders im Corporate Design unübertroffen ist. Denn im Sinne des Corporate Designs wurden die Farbtöne auf verschiedene Papiere und Materialien bestmöglich abgestimmt.

Die Farbpalette umfasst die meisteingesetzten Farbtöne, die in der Helligkeit und in der Sättigung aufeinander abgestimmt sind. Deshalb bietet HKS ein Farbspektrum, welches das Gestalten von harmonischen und dynamischen Farbwirkungen unterstützt.

Die verschiedenen Gruppen. Damit bezeichnen Sie das Druckgut (z.B. Papier):

  • K (Kunstdruckpapier gestrichenes Papier)
  • N (Naturpapier)
  • E (Endlospapier)
  • Z (Zeitungspapier)

Siehe auch: RGB, CMYK, RAL und Euroskala

Hochdruck (oder Buchdruck)

Er ist nach dem Prinzip von Stempel und Farbkissen aufgebaut, also ein direktes Verfahren. Die eingefärbten Teile sind auf gleicher Höhe und drucken. Die nicht druckenden Teile liegen vertieft. Buchdruck kommt heute in den westlichen Ländern nur noch selten zum Einsatz.

Hochformat

Papierformat, bei dem die horizontale Kante kürzer ist als die vertikale; engl. portrait.

Hochzeit

In der Werkstattsprache des graphischen Gewerbes: doppelt gesetzte Wörter oder Satzteile; Ggs. Leiche.

Holzfreie Papiere

Die Herstellung erfolgt mit chemisch aufbereiteten Zellstofffasern (Holz, Stroh, Gräser). Holzfreie Papiere haben eine saubere Struktur und vergilben nur langsam.

Holzhaltige Papiere

Herstellung aus Zellstoff mit verschieden starken Zusätzen von mechanisch aufbereiteten Holzfasern (Holzschliff). Holzhaltige Papiere sind trüber und vergilben leichter.

Holzschliff

Ein durch Abschleifen von Holz an einem Schleifstein erzeugter Faserstoff für die Papier- und Pappeherstellung. Praktisch werden für die Holzschlifferzeugung nur Nadelhölzer verwendet.

Holzschnitt

Er ist eine der ältesten Techniken zur Reproduktion von Bildern. Je nach Lage der Holzfaser werden Längs- und Stirnholzschnitt unterschieden. Stirnholz ermöglicht größere Feinheiten und Auflagen. Das Bild wird seitenverkehrt aufgezeichnet und mit verschiedenen Messern und Sticheln bearbeitet, bis die nichtdruckenden Stellen tieferliegen. Zurück bleibt das seitenverkehrte Strichbild. Holzschnitt wurde bereits etwa 700 Jahre v. Chr. in China als Stoffdruckmodel verwendet. In der Zeit Gutenbergs bebilderte man damit Bücher.

Homepage

Eingangsseite einer Website.

Host

Englisch für "Wirt" oder "Gastgeber". Hosts sind Computer im Internet, die Dienste oder Daten anbieten. Auf den Festplatten von Host-Rechnern sind die Daten gespeichert, die Sie als Online-Surfer im Internet abrufen können. Hosts sind durch das globale Datennetz weltweit miteinander verbunden: Per Mausklick auf einen Link (markiertes Bild oder Textstelle) springen Sie von einem Host zum anderen.

Hosting

Wartung der Internetseiten.

Hotline-Supporter

= Telefonberater

HTML

Hypertext Markup Language. Beschreibungssprache für das Erstellen von Seiten im WWW.

HTTP

Hypertext Transfer Protocol. Kommunikationsprotokoll zwischen Web-Server und Web-Browser dient zur Übertragung von HTML Daten.

Human Relations

Innerbetriebliche Maßnahme zur Motivation der Mitarbeiter und zur Verbesserung des Betriebsklimas.

Human Resource Manager

sind die Personalexperten in großen Unternehmen. Sie führen Einstellungen und Beendigungen von Arbeitsverhältnissen durch, organisieren die Personalplanung mit und beraten bei der Besetzung von Führungspositionen – kurzum: In ihr Ressort fällt alles, was mit Personalwirtschaft zusammenhängt.

Hurenkind

engl. orphan. Letzte Zeile eines Absatzes am Anfang einer Kolumne (Seite oder Spalte); gilt als typographische "Todsünde", da abgesehen von der unästhetischen Wirkung der Leserhythmus unnötig gestört wird. In manchen Textverarbeitungs- und DTP-Programmen falsch übersetzt als Waise.

Hyperlink

Verknüpfung. Bezeichnung für einen Querverweis von einer Website zu einer anderen, auch kurz Link genannt.




Section I

Image

Vorstellungsbild einer Person von einer Marke oder einem Unternehmen.

Imagewerbung

Werbung eines Unternehmens mit dem Ziel, seinen Bekanntheitsgrad zu steigern und / oder sein Ansehen in der Öffentlichkeit zu verbessern, z. B. durch Pressemitteilungen oder Sponsoring-Maßnahmen

Impact

Stärke eines Eindrucks, Ausdruck zur Kennzeichnung der Wirksamkeit eines Werbe-/ Absatzmittels, auf alle Eigenschaften und Wirkungsfaktoren beziehbar.

Impressum

Verlagstechnische Hinweise, bei Büchern in der Regel auf der 4. Seite (der Rückseite des Titels), bei Zeitschriften und Zeitungen unterschiedlich, oft auf der letzten Seite platziert.

Imprimatur

(lat. es werde gedruckt)

  1. Druckfreigabevermerk des Autors oder Verlags nach abgeschlossener (Autoren) Korrektur.
  2. Druckerlaubnisvermerk staatlicher oder kirchlicher Behörden im Impressum eines Werkes.

Incentive

Attraktiver Anreiz, der Zielpersonen zu einer gewünschten Verhaltenswiese motivieren soll.

Info-Broker

= Informationsvermittler
stöbern in Archiven, Zeitschriften, Büchern, etc. und im Web die von ihrem Auftraggebern gesuchten Informationen auf.

Innovationsmanager

sind Querdenker welche immer wieder neue Produktideen oder Absatzmöglichkeiten kreieren. Sie sind somit immer auf der Suche nach der ultimativen neuen Idee oder Erfindung um so ihrem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

Innovation-Scouts

sind auf der Suche nach neuen Geschäftsideen mit denen sich Geld machen läßt.

Internet-Marketing

Werbung für und Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen im Internet. Die wichtigsten Erfolgsfaktoren sind:
ein spezialisiertes Angebot, übersichtliche Web-Seiten, die kontinuierliche Interessenten- und Kundeninformation per E-Mail,
effektive Werbung für die Web-Adresse im Netz und außerhalb, sowie die ständige Kontrolle und Optimierung aller Faktoren

Initiale (auch: das Initial)

Großer, oft mehrere Zeilen umfassender Versalbuchstabe am Anfang eines Kapitels oder Absatzes, der als optischer Anker, in Initialfunktion oder als reines Schmuckelement dient. Man unterscheidet: 1) Einfache Initiale, bestehend aus einem einfachen Versalbuchstaben; 2) Verzierte Initiale, bei der die Grundformen des Buchstabens ornamentalen Charakter tragen; 3) Illustrierte Initiale, bei der bildhafte Elemente mit dem Buchstaben verbunden sind; 4) Kassetten-Initiale, bei der der Buchstabe in einem aus mehreren Linien mit meist unterschiedlicher Strichstärke bestehenden, quadratischen Rahmen eingebettet ist (im DTP auch in Negativdarstellung.

Internet-Scouts

recherchieren im Internet nach außergewöhnlichen Lifestyle. Alles was neu, cool und in ist wird von ihnen aufgestöbert und publik gemacht.

Interpunktionen

= Gliederungszeichen

Ink-Jet

Ein schnelles System zum Adressieren von Drucksachen. Eignet sich vor allem bei hohen Auflagen, bei kleinen ist es zu teuer. Die Adressdaten müssen digital vorhanden sein und in einem speziellen Computer für die Ink-Jet-Adressierung vorbereitet werden.

Inline

Engl. Zusatz bei Fontnamen: konturierte Variante der Schrift; vgl. Open Face, Outline.

In-line-finishing

Direkte Weiterverarbeitung eines Druckbogens in der Druckmaschine. Nur im Rollendruck möglich.

inverse Schriftdarstellung

Wiedergabe von Textelementen, bei denen weiße oder graue Schrift auf dunklem Hintergrund abgebildet ist. Feine Schriften bzw. magere Schriftschnitte eignen sich nicht für inverse Darstellung.

Issues Manager

bauen Frühwarnsysteme auf, die das Unternehmen davor schützen soll, dass negative Faktoren dem Image und somit auch dem Umsatz schaden könnte. Hauptaufgabe ist das Entwickeln von Handlungsstrategien im Vorfeld, damit brisante Situationen gar nicht erst entstehen können.

Italic

Engl. für kursiv; offensichtlich in Anlehnung an die humanistische Buchschrift der Renaissance in Italien geprägt.

Italienne

Serifenbetonte Antiquaschrift, bei der die Waagrechten deutlich fetter als die Senkrechten sind.

ITC

Zusatz bei engl. Fontnamen: Font der International Typeface Corporation, New York.

IVW

Abkürzung für "Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern". Die IVW prüft die Auflagen, Leserschaft, Verbreitung und andere für Werbetreibende wichtige Kennzahlen, die Zeitungen und Zeitschriften in ihren Mediadaten angeben




Section J

Jingle

Kurze Erkennungsmelodie für Radio- oder TV-Werbespots, Verkaufshows etc.

JPG/JPEG

Joint Photographic Expert Group
Grafikformat zum komprimierten Abspeichern von Bildern und Grafiken.

Jungfrau

Scherzhafter Ausdruck des Setzers für eine fehlerlos gesetzte Seite.

Justieren

Schriftsatz auf einheitliche Schrifthöhe, Schriftlinie oder einheitliches Kolumnenmaß bringen.




Section K

Kapitälchen

Kleinbuchstaben, die die Form von Großbuchstaben haben, in ihrer Strichstärke und Laufweite aber den Kleinbuchstaben entsprechen und so eine gleichmäßige Grauwirkung des Textbildes erzielen. In den meisten DTP-Programmen stehen keine echten Kapitälchen zur Verfügung, sondern Pseudokapitälchen. Diese bestehen aus Großbuchstaben kleinerer Schriftgrade und sind in der Regel größer als die Mittelhöhe, außerdem sind Strichstärke und Laufweite geringer und ihre Wirkung entsprechend schwächer als bei echten Kapitälchen. Echte Kapitälchen sind in Expert-Fonts enthalten.

Key Account Manager

kümmern sich um die "Schlüsselkunden“, also die Großkunden, welche besonders wichtig für das Unternehmen sind. Gerade dieser Begriff wird sehr uneinheitlich gebraucht – oft steht er auch einfach nur für die besondere Stellung des Mitarbeiters in diesem Bereich.

KISS-Formel

Abkürzung für "Keep it simple and stupid" bzw. "Keep it short and simple" = Merkregel für Werbetexte, die so kurz, einfach und leicht verständlich wie möglich gehalten werden sollten, um erfolgreich zu sein

Klassifikation der Druckschriften

Einteilung der Druckschriften in Schriftgattungen nach formalen und kulturgeschichtlichen Gesichts-punkten. Neben der in Deutschland gebräuchlichen DIN 16518 setzt sich für die Schriften des lateinischen Alphabets immer mehr die Klassifizierung der Association Typographique Internationale durch: 1. Renaissance-Antiqua, 2. Barock-Antiqua, 3. Klassizistische Antiqua, 4. Serifenbetonte Antiqua, 5. Serifenlose Antiqua, 6. Antiqua-Varianten, 7. Schreibschriften, 8. Gebrochene Schriften.
Schriftklassifikation

Die Einteilung der Schriften in 11 Gruppen bezweckt eine einheitliche Ordnung und die internationale Verständigung (DIN 16518).

Klebebinden

Bücher-, Broschüren- oder Blockbinden ohne Faden oder Klammern. Heute gibt es Vollautomaten, die mit Zusammentragmaschinen in Fertigungsstrassen kombiniert sind. Bei der Klebebindung werden die gefalzten Bogen zusammengetragen, im Bund geschnitten, aufgerauht und mit Hotmelt oder Disper-sionskleber geleimt. Der Umschlag wird umgelegt und anschließend als Drucksache auf das Format beschnitten.

Klischee

Original für Strich- und Bildreproduktionen im Bogenbuchdruck. Nach dem Belichtungsvorgang werden die nichtdruckenden Stellen aus der Kopierschicht wegentwickelt oder im Ein- oder Mehrstufenätzverfahren tiefgeätzt

Kompilierte Liste

aus mehreren Quellen zusammengesetzte Liste von Adressen (z. B. "Neugegründete Betriebe 1999, nicht im Handelsregister eingetragen" oder "Kaufkräftige Konsumenten" im Gegensatz zur Kunden- bzw. Interessentenliste eines Unternehmens), die ein Listbroker anbietet und die von einem Unternehmen, z. B. für Mailings, eingesetzt werden kann..

Kontrollabzug

Ausdruck eines Werbemittels auf Papier oder "Hochglanz-Plastikfolie" (z. B. "Chromalin"), den der Auftraggeber vor dem endgültigen Druck zur Kontrolle von Text und Gestaltung erhält. Die Qualität des Kontrollabzugs (er wird auch als "Proof" = englisch für "Kontrolle" bezeichnet) kommt der des Drucks sehr nahe, ist aber nur bei wenigen Verfahren, wie z. B. dem "Iris-Proof"-Verfahren, farbverbindlich.

Kontrolladressen

Adressen (z. B. einiger Mitarbeiter), die ein Unternehmen zur Überprüfung der Postlaufzeit (und anderer Faktoren wie Druck und Verarbeitung) eines Mailing-Package vor dem Versand in die Liste der Empfänger aufnimmt. Kontrolladressen in der Kunden- bzw. Interessentendatei dienen auch dem Schutz vor der unbefugten Nutzung des eigenen Adressbestands

Konzeptioner

sind vielfach wirtschaftlich ausgebildet und hauptsächlich für die Koordination und Abwicklung von Multimedia-Produktionen tätig. (->Multimedia-Konzeptioner)

Kolumne

(lat. columna = die Säule): fertig umbrochene, justierte Druckseite.

Kolumnentitel

  1. Lebender K.: kurze Inhaltsangabe etc. und Seitenziffer am Kopf einer Kolumne.
  2. Toter K.: nur aus einer Seitenziffer (siehe Pagina, Kolumnenziffer) bestehendes Element am Kopf oder Fuß der Kolumne.

Kolumnenziffer

Pagina, siehe Seitenziffer

Komplementärfarben

Mischfarben erster Ordnung, im Farbkreis gegenüberliegend, z.B. Gelb-Violett oder Blau-Orange.

kompreß

Ohne Durchschuss bzw. Zwischenraum gesetzter Text. Beträgt z.B. der Schriftgrad 10 Punkt, so ist beim Kompressen Satz der Zeilenabstand ebenfalls 10 Punkt.

Komprimierung

Verringerung der Größe einer Datei für die Speicherung durch mathematische Algorithmen.

Konfektionieren

Aufbereitung, Zusammenstellung und Verpackung von Drucksachen und Waren für den Versand.

Konsultationsgrößen

Die Schriftgrade 5-8 Punkt für Textelemente geringeren Umfangs, mit denen sich das Auge nur kurz beschäftigen muss, die es kurz "konsultiert" (vgl. Lesegröße, Schaugröße;Nahgröße).

Körperfarben (Druckfarben)

Gelb, Magenta, Cyan. Diese Farben können durch Mischung nicht rein hergestellt werden, jedoch, in den entsprechenden Intensitäten gemischt, zur Erzeugung aller anderen Farben gebraucht werden. Alle drei Farben in gleicher Intensität übereinandergedruckt ergeben Schwarz.

Korrekturlesen

Vergleich des Textbildes einer Drucksache nach dem Setzen mit dem Typoskript. Im Gegensatz zum normalen Lesen werden beim Korrekturlesen möglichst kleine Sakkaden und eine maximale Zahl von Fixationen vorgenommen. Die festgestellten Fehler werden im Text anhand von Korrekturzeichen markiert, diese Zeichen werden am Rande wiederholt und daneben die Korrektur vermerkt. Autorenkorrektur, Hauskorrektur.

Korrekturzeichen

System von z.T. kulturspezifischen Zeichen, die beim Korrekturlesen verwendet werden, um eine eindeutige und klare Korrektur des Textbildes einer Drucksache vor dem Druck zu gewährleisten.

Für den deutschen Sprachraum sind diese Zeichen in DIN 16511 festgelegt, auf die sich der Duden 1 (Rechtschreibung) bezieht.

Kreuzbruchfalz

Ein Falzbogen wird ausgeschossen als 1-Bruch-, 2-Bruch-, 3-Bruch- oder 4-Bruch-Falz. Eine problemlose maschinelle Verarbeitung gelingt dann, wenn Laufrichtung und Papiergewicht stimmen. Richtwerte: 1-Bruch-Falz bis 200-g-Papier (je nach Papierqualität), 2-Bruch-Falz bis 170-g-Papier, 3-Bruch-Falz bis 150-g-Papier, 4-Bruch-Falz bis 80-g-Papier.

kritische Buchstabenverbindung

Zusammentreffen zweier Buchstaben mit viel Fleisch, wodurch sich optisch an der Laufweite gemessen ein größerer Leerraum ergibt (AV, To, Va etc.), im DTP durch Kerning ausgeglichen.

Kundenbindung

Masnahmen, die dazu beitragen, die Loyalität bestehender Kunden zu festigen, sie enger ans Unternehmen zu binden und sie gegen die Angebote der Mitbewerber zu immunisieren.

Kundenprofil

Strukturierte Daten und Informationen zur Identität, zur Demografie sowie zum Informations- und Kaufverhalten eines Kunden.

Kulturspezifik

äußert sich in der Existenz sprachspezifischer Graphe (z.B. norw. ø für ö, dt. ß), in der Verwendung typografischer Zeichen (z.B. dt. "" - engl. " "), im Einsatz von Farben und Bildern, in der Gewichtung
von Text und Bild, in der Verwendung von Papierformaten etc.

Kunstdruck

Alte Bezeichnung für gestrichenes, glänzendes oder mattes Papier höchster Qualität. Als Abkürzung wird oft KD verwendet.

Kunstdruckpapier

Höchste Ansprüche an die Bildqualität verlangen eine noch Geschlossenere Oberfläche. Deshalb wird zur vollständigen Deckung von Poren und Unebenheiten beidseitig eine Schicht aufgestrichen und gleich-mäßig verteilt, mit dem Resultat, dass eine elastische und saugfähige Oberfläche entsteht. Anschließend folgt der Trocknungsprozess: für satinierte Papiere die Satinage im Kalander und für matte Papiere ohne Kalandrierung.

Kupferstich

Hier wird ab einer Kupferplatte gedruckt. Auf die polierte Kupferplatte zeichnet man das seiten verkehrte Bild und graviert dann mit verschieden dicken Stahlsticheln die Linien, wobei entstandene Metallgräte weggeschabt werden. Mit einem Tampon (oder in einer Spezialpresse) wird die Farbe in die vertieften Linien eingerieben, dann reinigt man die Plattenoberfläche (wie im Tiefdruck mit der Rakel). In der Kupferdruckhandpresse wird ein saugfähiges und weiches Papier auf die Platte gelegt und zusammen zwischen zwei Stahlwalzen hindurch gezogen. Durch den starken Druck erfolgt die Papierpressung in die Vertiefungen zur Farbaufnahme. Charakteristisch für den Kupferdruck ist die Plattenrandprägung auf dem Papier. Durch den starken Zylinderdruck ist die Plattenabnützung so groß, dass nur Auflagen bis 1000 Stück möglich sind.

Kuppelwort

Wort aus zwei oder mehr mit einem Divis verbundenen Bestandteilen.

kursiv (engl. italic;)

Schriftschnitt, entstanden aus einer eigenständigen Schrift, der Kursive, die ihren Ursprung in der römischen Privathandschrift hat. Die Kursive wurde stilistisch der Anti




Section L

LAB

Farbraum, der eine Farbe nach ihrem Farbort (a/b-Koordinatensystem) und nach deren Helligkeit (L) beschreibt.

Lackieren

Zum Schutz gegen Schmutz und Fingerabdrücke. Die Beschichtung erfolgt in speziellen Lackiermaschinen oder während des eigentlichen Druckvorganges in einem speziellen Lackwerk. Vermehrt tauchen Lacke auf, die in normalen Farbwerken verarbeitet werden können. Nebst der Schutzfunktion wird der optische Eindruck gesteigert, wenn z.B. nur einzelne Seitenteile lackiert werden.

Laminieren

Dient dem Schutz oder als Schmuck einer Drucksache. Es gibt glänzende oder matte Polypropylenfolien. Diese hauchdünnen, voll transparenten Folien werden maschinell mit dem Druckgut fest verbunden. Diese umweltschonenden Folien erzielen optisch eine gute Wirkung und einen dauerhaften Oberflächenschutz des Druckgutes.

Landscape

engl. für Querformat (in DTP-Programmen)

Laserbelichter

Ausgabegeräte mit hoher dpi-Dichte (2400 dpi).

Laser / Laserdruck

Elektrofotografisches Druckverfahren. Ermöglicht dank Digitaltechnik die Individualisierung und Personalisierung der verschiedenen Mailingbestandteile.

Lasersatz

Neuwort, nach dem Herstellungsverfahren der Druckvorlagen (siehe Laserdrucker, Laserbelichter) gebildet analog zu Bleisatz und Fotosatz; bedeutungsgleich mit Computersatz und Computer Publishing.

Lauftext / Fliesstext

Umschreibender, Informat

Laufweite

Die L. einer Schrift ergibt sich aus dem Buchstabenabstand, also dem freien Raum zwischen den einzelnen Buchstaben eines Wortes. Dieser sollte bei serifenlosen Schriften so stark sein wie die Senkrechten der betreffenden Schrift, bei Serifenschriften so stark, dass sich die Serifen nicht berühren. Je kleiner der Schriftgrad, desto lichter die L., je größer der Schriftgrad, desto dichter die L. Für die L. ist das Default im DTP oft zu eng gesetzt. Vom professionellen Standpunkt aus abzulehnen ist die durch das Letterspacing hervorgerufene, zeilenweise wechselnde Laufweite; Zurichtung

Launch Manager

kümmern sich um die erfolgreiche Markteinführung neuer Produkte.

Layout

Dummy, Scribble, Rohlayout, Reinlayout, Design, skizzenhafter Entwurf eines Werbemittels.
Gestaltung (Anordnung von Text und Bildern) bzw. "Optik" eines Druckerzeugnisses oder auch einer Web-Seite

Leerzeile

Leerraum in Form eines vollen Zeilenabstandes, zwischen Absätzen zur deutlichen Markierung von Texteinheiten; bietet sich anstelle von Einzug nur bei Texten mit längeren bzw. mit inhaltlich relativ eigenständigen Absätzen (wie z.B. in Lehr- und Unterrichtswerken) an, da sonst der Text optisch zu stark zersplittert wird.

Legende

Fachterminus für erklärende Textelemente in Form von Bildunterschriften, auf Landkarten, bei Tabellen etc.; in Konsultationsgröße gesetzt.

Leiche

In der Werkstattsprache des graphischen Gewerbes: versehentliche Auslassung von einzelnen Wörtern, Satzteilen oder ganzen Sätzen im Text; Ggs. Hochzeit.

Leporellofalz

Zickzack-Falztechnik, besonders für nicht allzu umfangreiche Werbedrucksachen (Prospekte); siehe Falzen

Lesbarkeit

Visuelle/optische Lesbarkeit eines Textes als Resultat des Zusammenspiels verschiedener Faktoren (Schriftart, Schriftschnitt, Schriftgröße, Laufweite, Wortabstand, Zeilenlänge, Zeilenabstand).

Lesegröße

Die Schriftgrade 9-12 Punkt für große Textmengen, mit denen sich das Auge lange beschäftigt; vgl. Konsultationsgröße, Schaugröße.

Letter

Buchstaben-Stempel im Bleisatz, mit dem Buchstabenbild in Spiegelschrift, auch Type.

Letterformat

Im angloamerikanischen Raum das Standardformat für Korrespondenz etc. (8,5 x 11 Zoll = 21,59 x 27,94 cm), also etwas breiter, dafür aber kürzer als DIN A4 (21 x 29,7 cm). Das L. ist bei vielen Text-verarbeitungs- und DTP-Programmen im Default gespeichert und muss für europäische Verhältnisse auf DIN A4 umgestellt werden.

Lettershop

Dienstleister, der Mailings bzw. deren Bestandteile in großen Auflagen adressieren bzw. personalisieren, bekleben, schneiden, falzen, kuvertieren, frankieren und postaufliefern (also be- bzw. verarbeiten, Fachausdruck = "konfektionieren" und versandfertig machen) kann

Letterspacing

Eigenschaft vieler Textverarbeitungs- und DTP-Programme. Beim L. wird der nicht mehr mit Buchstaben zu füllende Raum der Zeile gleichmäßig über alle Wörter der Zeile verteilt, um diese zu füllen und Blocksatz zu erreichen; so entsteht eine Pseudosperrung, die sowohl vom Standpunkt der Lesbarkeit als auch aus ästhetischen Gründen abzulehnen ist.

Lichtdruck

Es ist ein edles und teures Verfahren. Druckträger ist eine Metallplatte oder Folie, die mit einer Chromgelatine beschichtet wird. Durch die Belichtung mit einem Negativ wird eine entsprechende Gerbung erreicht, die je nach Härtungsgrad auch die benötigte Farbmenge auf der Schicht übernimmt. So wird die volle Grauskala ohne Rasterung erreicht. Das typische Lichtdruckkorn (Runzelkorn) entspricht einem 500er-Raster. Gedruckt wird mit speziellen Lichtdruckschnellpressen. Anwendung vor allem für ein- und mehrfarbige Kunstblätter in begrenzten Auflagen bis zu 2000 Stück.

Lichtsatz

Fotosatz

Ligatur

Zeichen aus zwei, seltener drei miteinander verbundener Buchstaben, die im Bleisatz als eine Letter ge-gossen wurden (Antiquaschriften: ch, ck, ff, fi, fl, ft, ß; Frakturschriften außerdem ss, si, ll, tz); für den Lesevorgang haben L. eine positive Wirkung, da sie bei Komposita die Fuge markieren (Bsp. SchafXeisch). Im DTP sind nur einige Ligaturen bei sog. Expertfonts enthalten.

Light

Engl. Zusatz bei Fontnamen: zarter, dünner, magerer Schriftschnitt; vgl. Hairline.

Link

Verknüpfung, Bezeichnung für einen Querverweis von einer Website zu einer anderen, auch Hyperlink genannt.

Linker Einzug

vgl. Hängender Einzug

Linolschnitt

Gleiches Prinzip wie beim Holzschnitt, nur lassen sich im Linol weniger feine Sujets schneiden. Linol hat keine Maserung und lässt sich darum in jeder Richtung schneiden. Geeignet ist mittelweiches Material von mindestens 6 mm Stärke. Linol eignet sich auch für Farbdruckflächen.

Listbroker

Anbieter von Adresslisten, der diese im Auftrag der Eigner an Interessenten vermietet oder verkauft und dafür eine Provision erhält (= Adressvermittler)

Lochen

Mit der Papierbohrmaschine können Löcher von 2-32 mm gebohrt werden. Diese Bohrer sind aus Stahl, ihre Schneidkante ist schräg nach innen geschliffen. Die Maschine kann mit einer oder mit mehreren Bohrspindeln für Arbeiten im Formatbereich bis zu 60 x 100 cm versehen werden. Durch Rotationsbewegungen und Druck entsteht die Bohrung, ein Arbeitsvorgang, der nach dem Druck in speziellen Automaten erfolgt.

Logo

In erster Linie nur das Symbol für ein Unternehmen, eine Marke oder ein Produkt. Im Sinne einer Corporate Identity ist die Bedeutung des Logos jedoch weitaus höher einzuschätzen und stellt somit einen wichtigen Teil zur Schaffung und Kommunikation des externen und internen Images dar.

Logotypen

Schriftzeichen zur Darstellung von Logogrammen/Logographen.

Location Coordinators

sind zur Stelle, wenn mehrere Mitarbeiter sich Büro und Schreibtisch teilen. Dies ist dann der Fall, wenn viele Mitarbeiter der Firma häufig bei Kunden oder im Außendienst ihre Arbeit erledigen. Location Coordinators sorgen dann dafür, dass das Büro nicht ungenutzt leer steht oder 5 Personen zur selben Zeit um 2 Schreibtische streiten.

Lumbeckklebung

Das Lumbeckverfahren, auch Fächerbindung genannt, wird hauptsächlich bei Bildbänden eingesetzt. Die gefalzten Viertelbogen und Einzelblätter werden zusammengetragen, beidseitig aufgefächert und der Rücken mit Gaze oder Papier überklebt. Wenn der Leim trocken ist, wird der Buchblock auf Format beschnitten und in eine Buchdecke eingehängt. Dieses Verfahren bringt bei Büchern mit separatem Farbteil den Vorzug, dass solche einzelnen Blätter (oder ganze Kunstdruckeinlagen) überall im Buch zugeordnet werden können und doppelseitig durchgehende Bilder ebenso möglich sind.




Section M

mager (engl. light)

Schriftschnitt mit schwächeren Buchstabenstärken als beim normalen Schnitt.

Mailing

adressierter Werbebrief (von englisch "to mail" = "senden"). Der Begriff Mailing wird häufig auch als Synonym für Mailing-Package verwendet

Mailing-Package

Bezeichnung für einen (adressierten) Werbebrief mit allen Bestandteilen, wie Versandkuvert, Brief selbst (= Anschreiben), Prospekt, Extra-Zettel (sog. Flyer oder Stuffer), Antwortelement, Antwortkuvert )

Mailingarten

verschiedene Werbebrief-Kategorien wie z. B. Angebots-, Nachfass-, Entschuldigungs-, Einladungs- oder Mahnbriefe (nicht nur Briefe, die der Gewinnung von Interessenten oder dem Verkauf dienen, sollten "werblich" getextet sein, sondern die gesammte schriftliche Korrespondenz mit potenziellen, aktuellen und ehemaligen Kunden)

Management-Trainer

= "Personalentwicklung“
schulen das (vornehmlich das Führungs-) Personal in speziell fachlichen Gebieten als auch auf dem Gebiet der Kommunikation und Rhetorik.

Manuscodierung

Besondere Auszeichnungen im Satz werden auf dem Manuskript mit Nummern oder Farben codiert. Das verschafft Klarheit und Übersicht.

Manuskript

Im graph. Gewerbe die ursprünglich hand-, dann auch maschinenschriftliche Textvorlage, nach der der Satz hergestellt wird; gilt urheberrechtlich nicht als Veröffentlichung.

Maquette

Klebmuster des Grafikers oder des Arbeitsvorbereiters.

Marginalie

Kurze Textelemente (Verweise, etc.), die neben dem eigentlichen Satzspiegel im Rand stehen.

Marke

Eine Marke ist ein Name, Ausdruck, Symbol, Zeichen oder eine Kombination von diesen. Sie dient dazu, das Produkt- oder Leistungsangebot eines Anbieters zu kennzeichnen und von der Konkurrenz abzuheben.

Man unterscheidet zwischen:
Herstellermarke (manufacturer brand): wird vom Erzeuger vergeben
Handelsmarke, Eigenmarke (distributor brand, private brand): wird von EH-Kette vergeben
Generika (generics): Produkte, die lediglich unter der Produktbezeichnung angeboten werden (z.B. "Mehl", "Chips")
siehe auch: Markenschutz, Markenwert

Markenschutz

Marken werden in der Regel geschützt, als
Nationale Marke
Europäische Marke
Internationale Marke

Markenwert (brand equity)

Der Wert einer Marke, basierend auf dem Ausmaß an Loyalität, Markenbekanntheit, mit der Marke verbundenen Vorstellungen und anderen Vorteilen, wie Patente, eingetragene Warenzeichen u.ä.

Marketing

Direkt übersetzt heißt es "Markt machen" als dauerhafte Tätigkeit. Marketing ist die Ausrichtung aller Unternehmensfunktionen auf den Markt. Das heißt, ein Unternehmen soll nach den Wünschen der Nachfrager geführt werden. Dabei sollen für das Unternehmen Gewinn und für die Nachfrager der optimale Nutzen erzielt werden. Genau formuliert bedeutet Marketing Planung, Koordination und Kontrolle aller auf die aktuellen und potentiellen Märkte ausgerichteten Unternehmensaktivitäten. Zweck ist eine dauerhafte Befriedigung der Kundenbedürfnisse einerseits und die Erfüllung der Unternehmensziele andererseits.

Marketing-Instrumente

Die Marketinginstrumente sind die vom Unternehmen steuerbaren Größen, mittels derer ein Markt bearbeitet wird. Zu diesen zählen
- Produktpolitik (Product)
- Preispolitik (Price)
- Kommunikationspolitik (Promotion)
- Distributionspolitik (Place)
Deshalb auch 4 "Ps" genannt.

Marketing-Mix

Als Marketing-Mix bezeichnet man die Kombination der einzelnen absatzpolitischen Instrumente, also das für einen bestimmten Zeitraum festgelegte Aktivitätsniveau der absatzpolitischen Maßnahmen. Als Marketing Mix wird die optimale Zusammenstellung der einzelnen Marketingmaßnahmen bezeichnet. Ziel ist es, die bestmögliche Beziehung des Unternehmens zum Kunden zu erreichen. Das Ergebnis dieser Überlegungen fließt in die Marketingstrategien des Unternehmens ein.

Marketing-Strategie

Die Marketingstrategie ist der langfristige Plan für die Entwicklung eines Marketing-Mix, der es dem Unternehmen erlaubt, seine Ziele durch Befriedigung der Bedürfnisse des Zielmarktes zu erreichen. Im Rahmen der Marketingstrategie sind folgende Entscheidungen zu treffen:

  • Zielmarktdefinition
  • Produktpolitische Strategie
  • Preispolitische Strategie
  • Distributionspolitische Strategie
  • Kommunikationspolitische Strategie

Markt-Analyse

Eckdaten über die faktische und die zu erwartende mengenmäßige Entwicklung des Produktfelds, der eigenen Marke und der Wettbewerber. Man gewinnt sie aus einer eingehenden Marktanalyse. Sie untersucht die Stellung des Unternehmens im Markt und bezieht Daten über den Marktanteil, den Preis und die Ausstattung des beworbenen Produkts ein.

Maschinengestrichenes Papier

Ein abgekürztes Verfahren ermöglicht die sofortige Beschichtung mit einer porenschliessenden Masse direkt im Anschluss an die Rohpapierherstellung. Die beidseitig aufgetragene Streichmasse wird getrocknet und geglättet, so dass auch hier eine geschlossene Oberfläche entsteht. Das maschinen-gestrichene Papier erreicht nicht ganz die Qualität des Kunstdruckpapiers. Wegen seiner Preisgünstigkeit ist es ideal für farbige Zeitschriften und Grossauflagen.

Matrize

Begriff aus der Bleisatzzeit. Mit Matrize bezeichnet man die Giessform der einzelnen Buchstaben. In der Regel sind zwei Schriftbilder darin kombiniert: normal/kursiv, normal/halbfett, normal/fett, mit der Möglichkeit zur sofortigen Satzauszeichnung. Für jede Schrift und jeden Grad brauchte es Matrizensätze, die in Magazinen geordnet waren, bestückt mit 1400 Matrizen.

Mediadaten

Kennzahlen eines Werbeträgers (wie Auflage, Reichweite, Zusammensetzung der Leserschaft usw.), die häufig von der IVW geprüft werden und Interessenten Aufschluss über dessen Eignung für die Platzierung einer Anzeige oder Beilage bzw. eines Radio-, Kino- oder Fernseh-Spots geben

Mediäval

ältere Antiquaschrift, Renaissanceantiqua

Mediävalziffern

auch: Charakterziffern, Minuskelziffern; Ziffern mit Ober- und Unterlänge, besonders für den Werksatz gebraucht. Ggs.: Normalziffern

Medium

Engl. Zusatz bei Fontnamen: normaler oder etwas kräftigerer Schriftschnitt; vgl. Regular.

Mee-too-Produkt

Produkt das sich an einem bereits bestehenden erfolgreichen Konkurrenz-Produkt orientiert, dabei aber im gesetzlich noch erlaubten Rahmen bleibt.

Mee-too-Werbung

Werbemaßnahmen, die sich an bereits gelaufenen Kampagnen von ähnlichen oder Konkurrenz-Produkten orientieren. Wird ab und zu gemacht ist aber in der Regel nicht sehr erfolgreich.

Mengensatz

Größere Textmenge ohne Tabellen, Formsatz, Formeln, Auszeichnungen oder sonstiger Erschwernissen.

Messfilm

Für die Schriftgradbestimmung sind von Satz- und Druckfirmen "transparente Messfilme" entwickelt worden. Legt man diese exakt auf das zu messende Schriftbild (auf Grossbuchstaben!), so lässt sich einerseits die Schriftbildhöhe (der druckende Teil) ablesen und gleichzeitig auch der gesuchte Schriftgrad in Punkten

Metteur

Für den Umbruch einer Zeitung/Zeitschrift verantwortlicher Setzer.

Mezzotinto

Eine Technik, die vom 17. Jh. bis ins 19. Jh Verwendung fand. Damit hatte man die Möglichkeit, halbtonreiche Bilder zu reproduzieren und diese vor allem für wirkungsvolle Schwarzweißdarstellungen umzugestalten. Als Material braucht man Wiegestahl. Nach dem Aufrauhen der ganzen Platte wird das Bild in hellen Tönen herausgearbeitet. Man benutzt glatte Werkzeuge, Polierstahl und den Schaber, ein hohles Dreikantmesser. Mit dieser Technik erreicht man einen gleichmäßigen, tiefschwarzen, samtenen Druck.

Mindestzuschuss

Je nach Druckauflage ist der Mindestzuschuss an Papier für die Produktion zu berücksichtigen: 8-10% bei 1000 Exemplaren, 5-6% bei 5000, 4% bei 10 000 und 3% bei über 20 000 Exemplaren.

Minuskel

Kleinbuchstaben, fachsprachlich Gemeine genannt, entstanden aus der Karolingischen Minuskel.

Minuskelschrift

Schrift, die nur aus Kleinbuchstaben besteht; bestimmte Entwicklungsstufen der lateinischen Schrift (siehe Karolingische Minuskel); Ggs. Majuskel.

Mittelachse

axiale Satzanordnung, symmetrische Typographie

Mittellänge

a, c, e, m usw. Sind Buchstaben, die nur zur Mittellänge des Buchstabens reichen.

Modern

Engl. Zusatz bei Fontnamen.

Mondpreis-Werbung

Werbung, in der aktuelle ehemaligen Preisen gegenübergestellt werden, die bewusst überhöht angesetzt waren und nur kurz oder nie gegolten haben

Montage

Anordnen und Kleben von Satzspalten auf Papier oder Film für die Weiterverarbeitung in Repro/Druck. Passgenaues Aufkleben von Filmen für die Druckplattenherstellung.

Motivator

Begriff, der für die Gefühle Angst, Exklusivität, Habgier, Schuld und Wut gebraucht wird. Eines oder mehrere dieser Gefühle sollten bei den mit einem Angebot Beworbenen angesprochen werden, um diese zu einer Handlung, also zur Kontaktaufnahme zwecks weiterer Informationen oder direkt zum Kauf des Angebots zu bewegen

Multimedia

Gleichzeitige Übertragung von Text, Grafik, Audio- und Videosignalen über verschiedene Medien.

Multimedia-Designer / Multimedia-Experten

sind eher Oberbegriffe für eine ganze Reihe von neuen Berufen im Multimedia- Bereich. Hierzu zählen vor allem:

  • Multimedia-Konzeptioner
    sind für die Entwicklung und Konzeption von Anwendungen (meist Internetauftritten) während des gesamten Projektes zuständig.
  • Multimedia-Designer im engeren Sinne (Screen-Designer)
    kümmern sich unter zu Hilfenahme diverser Bildverarbeitungsprogramme um die graphische Umsetzung der Anwendungen.
  • Multimedia-Producer
    planen die Webauftritte von Unternehmen. Sie verwalten dabei die Finanzen und sind für alles Organisatorische, wie auch dem Kundenkontakt, in diesem Zusammenhang zuständig.
  • Multimedia-Programmierer
    Schaffen die technischen Voraussetzungen der Anwendungen.
  • Multimedia-Manager
    tragen die Verantwortung für das Budget und vermitteln das Produkt an den Kunden indem sie auch beratend tätig werden.

Mund-(zu-Mund-)Propaganda

Positiv- oder Negativ-Werbung, die von Mund zu Mund weitergetragen wird. Positive Mund-Propaganda kann von Unternehmen nicht gezielt gesteuert, sondern nur durch besondere fachliche Kompetenz, außergewöhnlichen Service oder auch durch gelungene Veranstaltungen ausgelöst werden

Mutation

Anpassung und Aktualisierung von Adress- und Kundendaten auf Grund von Adressänderungen, etc ...




Section N

Nachfass-Aktion

Maßnahme, die im Anschluss an eine Werbeaktion durchgeführt wird und darauf abzielt, die Beworbenen, die nicht darauf reagiert haben, an das Angebot zu erinnern

Naturpapier

Ausdruck für alle nicht oberflächenbehandelten, ungestrichenen Papiere.

Nahgröße

Von Luidl (1989) verwendeter, zusammenfassender Terminus für Schriftgrade bis 12 Punkt; Ggs. Ferngröße. Da sich der Begriff auf den Leseabstand bezieht, müsste er prinzipiell auch auf solche Schriftgrade in Schaugröße bis ca. 48 p angewandt werden, die in Büchern, Broschüren etc. eingesetzt werden.

Narrow

Engl. Zusatz bei Fontnamen: schmaler, enger Schriftschnitt; vgl. Condensed.

Neue Medien

Sammelbegriff für elektronische Medien wie Internet, E-Mail, SMS, etc ...

New Channel Manager

sind Spezialisten für die Erfindung neue Vertriebswege. Aus ihren Köpfen stammen Verkaufsstrategien wie PC im Supermarkt oder von Haushaltswaren bis zum Mikroskop im Kaffee-Laden.

News

Engl. Zusatz bei Fontnamen: Schrift für den Mengensatz von Zeitungen.

Newsletter

Regelmäßig erscheinende Publikation mit Neuigkeiten zu einem Thema oder einem Produkt, einer Dienstleistung.

Normalziffern

Ziffern von gleicher Höhe, bei denen jedes Zeichen die Breite eines Halbgevierts hat; besonders für den Tabellensatz geeignet (Davidshofer/Zerbe 1961, 87). Siemoneit (1989, 66) dagegen unterscheidet Normalziffern mit individueller Zeichenbreite und Tabellenziffern auf Halbgeviert; das Lexikon der graphischen Technik gibt an: "Nicht exakte, aber häufig gebrauchte Bezeichnung für die linienhaltenden, größtenteils auf die Dicke eines Halbgevierts gegossenen arabischen Ziffern."

Numerieren

Bisher baute der Buchdrucker (für das Hochdruckverfahren) die automatisch wechselnden Numerierwerke direkt in die Druckform ein: Einzel- oder Mehrfachnumerateure und für Rotations- oder Halbrotations-werke ganze Numerierzylinder. Im Offsetdruck (Flachdruckverfahren) ist das nicht möglich. Darum muss eine Numerierung nachträglich im Buchdruck (oder bei kleineren Auflagen mit dem Handnumerateur) eingedruckt werden.

Nuten

Mit der Maschine eine Nute in der Pappe ausschneiden.




Section O

Oberlänge

der über die Mittellänge nach oben ragende Teil eines Buchstabens

Oblique

Engl. Zusatz bei Fontnamen; schräger Schriftschnitt; nicht zu verwechseln mit kursiv.

Oeffentlichkeitsarbeit

alle Maßnahmen eines Unternehmens, die darauf abzielen, sein Ansehen in der Öffentlichkeit zu verbessern und seinen Bekanntheitsgrad zu steigern, z. B. durch Sponsoring oder Pressemitteilungen (= Public Relations; siehe auch Imagewerbung)

Offline-Medien

Alle ohne Internetzugang nutzbaren Medien.

Offsetdruck

Dominierendes Druckverfahren in den westlichen industrialisierten Ländern. Es ist ein indirektes Verfahren, bei dem die druckenden und die nichtdruckenden Teile in gleicher Ebene auf einer Metallplatte liegen. Offset hat die sprachliche Verbindung zu "to set off", was absetzen heißt, weil der Druck erst auf ein Gummituch und erst von dort auf das Papier übertragen wird. Darum sind auch 3 Zylinder erforderlich: der Plattenzylinder, der Gummituchzylinder und der Gegendruckzylinder. Das Druckverfahren basiert auf dem Prinzip der verschiedenen Oberflächenspannungen von öligen und nichtöligen Flächen. Die Druckformen (Aluminiumplatten) werden chemisch so behandelt, dass die druckenden Stellen Wasser abstoßen, während die nichtdruckenden Stellen einen dünnen Wasserfilm halten können. In der Druckfarbe hat es ölige Substanzen, die vom Wasser aufgrund der höheren Oberflächenspannung abgestoßen werden. Da die druckenden Stellen der Druckform wasserfrei sind, nehmen sie Farbe an, die sie dann auf den Gummizylinder übertragen können. Wie erwähnt besteht die Druckform aus einer beschichteten Aluplatte. Der direkte Kontakt mit dem Papier würde die empfindliche Beschichtung zerstören. Deshalb erfolgt der Druck aufs Papier indirekt über ein Gummizylinder. Das Besondere des Offsetdrucks liegt darin, dass sowohl auf glatten, gestrichenen Kunstdruckpapieren wie auch auf rauhen Offsetpapieren eine gute Druckqualität (ein- oder mehrfarbig) erzielt wird.

Online Dienste

Kommerzielle Netzwerke, die neben exklusiven Angeboten auch einen Zugang zum Internet anbieten.

Online-Marketing

Internetspezifisches Marketing, z.B. per E-Mail.

Online-Publishing

Verlegerähnliche Veröffentlichung im Internet.

optische Mitte

Die o. M. liegt oberhalb der rechnerischen Mitte, was bei typographischer Gestaltung zu berücksichtigen ist. Daher muss der untere Rand stets größer sein als der obere. Bei DTP-Layoutdateien ist dies in der Regel nicht berücksichtigt; hier müssen die rechnerisch auf ein Inch voreingestellten Ränder geändert werden. Durch die optische Mitte geht die Balancelinie.

optischer Zeilenabstand

Treffen Zeilen in Groß- und Kleinschreibung mit Zeilen in Versalsatz aufeinander, so entsteht optisch ein ungleichmäßiger Zeilenabstand. Das gleiche gilt für Zeilen, in denen nur Mittellängen vorkommen etc. Daher sind zumindest bei Zeilen in Schaugrößen die Abstände so auszugleichen, bis ein optisch gleich-mäßiger Zeilenabstand erreicht ist.

Originalkupferstich

Der Originalkupferstich kann nur als solcher signiert werden, wenn der Künstler selbst Zeichnung, Stich und Druck ausgeführt hat.

Ornamente

Seitenschmuck in Form regelmäßiger, geschwungener Linien oder Aneinanderreihung von Schmuckelementen.

Outlet

Fachbegriff für den Punkt, wo die Ware an den Kunden verkauft wird. In der Regel sind hier Geschäfte, Läden oder Märkte gemeint, allerdings zählen auch Online Shops zu outlets.

Outline

Zusatz bei engl. Fontnamen: konturierte Variante der Schrift;

Outplacement-Consultants

beraten Firmen bei der Trennung von meist höher qualifizierten Mitarbeitern, wie Managern etc.. Zudem bieten sie bei ihrer Arbeit den gekündigten Mitarbeitern Hilfe zur Selbsthilfe an.




Section P

Pagina

In der Werkstattsprache des graphischen Gewerbes: Seitenzahl; diese bildet entweder zusammen mit anderen Textelementen am Kopf der Seite den lebenden Kolumnentitel oder allein den toten Kolumnentitel.

Paginieren

Im Verlaufe des Umbruchs die Seiten eines Werks nummerieren.

Panoramainserat

Augenfälliges Merkmal dieses Spezialinserates ist das nahtlos über die Bundmitte laufende Format. Man Kennt es doppelseitig als 2/1-Inserat oder in der Höhe auch kleiner. Je Zeitungsbund gibt es immer nur eine so zusammenhängende Doppelseite. Eine frühzeitige Reservation ist unerlässlich und die Ab-klärung der drucktechnischen Bedingungen ein Erfordernis.

Pantone (Pantone Matching Systems PMS)

Farbsystem und Fächer mit zur Zeit 1159 Farben.

Papierarten

Hadernpapier: Herstellung entweder vollständig aus 100% Hadern (Lumpen) oder mit Hadernzusätzen zwischen 10 und 50%. Hadernpapiere sind edel und kostbar. Holzfreie Papiere: Herstellung aus chemisch aufbereiteten Zellstofffasern (Holz, Stroh, Gräser). Holzfreie Papiere haben eine saubere Struktur und vergilben nur langsam. Holzhaltige Papiere: Herstellung aus Zellstoff mit verschieden starken Zusätzen von mechanisch aufbereiteten Holzfasern (Holzschliff). Holzhaltige Papiere sind trüber und vergilben leichter.

Papierband

Buchumschlag. Kartondeckel und Kartonrücken mit Papier überzogen, mit vorstehenden Kanten.

Papierformat

vgl. Bogen, DIN-Format, Goldener Schnitt

Papiergewicht

Das Gewicht des Papiers wird in Gramm pro Quadratmeter ausgedrückt, um unabhängig von den verschiedenen Bogenformaten die Papiersorten vergleichen zu können. Abgeleitet aus den Papiernormgewichten, lassen sich nach dem Flächengewicht folgende typische Beispiele aussagen: 6 -15 gm2 = Kondensatorenpapier, 15-20 gm2 = Zigarettenpapier, 10-35 gm2 = Flugpostpapier, 15-30 gm2 Seidenpapier, 25-35 gm2 Durchschlagpapier, 25-50 gm2 = Dünndruckpapier, 40-100 gm2 = Schreibmaschinenpapier, 28-50 gm2 = Zeitungsdruckpapier 50-120 gm2 = Tiefdruckrotation, 50-180 gm2 = Schreibpapier, 70-100 gm2 = Werkdruck, 120 gm2 = Einzahlungsscheinpapier, 180-300 gm2 = Bristolkarton.

Bei Großmengen wird das Papier nach Gewicht bestellt. Um den Bedarf eines einzelnen Druckauftrages ermitteln zu können, muss das Gewicht für 1000 Bogen bekannt sein.

Formel: (Formatlänge in cm x Formatbreite in cm) x gm2)/10000) = x kg/1000 Bogen.

Erfolgt die Papierlieferung mit den Angaben in kg lässt sich die Bogenzahl am Beispiel einer Tonne wie folgt ermitteln: ((1000 kg x 1000)/Gewicht in kg je 1000 Bogen) = x Bogen.

Papierstärke

Die Papierstärke wird in Gramm pro m2 angegeben. Nachstehend die wesentlichsten Beispiele:

  • Seidenpapier 17-18 g/m2
  • Durchschlagpapier 30 g/m2
  • Zeitungspapier 45-52 g/m2
  • Briefpapier 60-110 g/m2
  • Packpapier 70-85 g/m2
  • Offsetpapier 80-300 g/m2
  • Gestrichene Papiere 80-300 g/m2

Ein 170 g/m2 Offsetpapier wirkt erheblich schwerer als ein gleichschweres gestrichenes Papier. Um die gleiche Festigkeit zu erreichen muss ungefähr ein 220 g/m2 Papier ausgewählt werden.

  • Halbkarton 150-200 g/m2
  • Karton 200-500 g/m2
  • Pappen ab 500 g/m2

Parenthese

griech. Klammerzeichen; es gibt runde (), eckige [] und geschweifte {} Klammerzeichen.

Perforieren

Es ist das Ausstanzen einer Loch- oder Linienreihe in Papier, zum Zweck der einfachen Abtrennung von Teilstücken bei Formularen, Blocks, Agenden, Tickets usw. Man unterscheidet die Punkt- und die Strichperforation. Perforiert wird in speziellen Maschinen oder im Buch- und Offsetdruck während des Auflagedrucks, wobei spezielle Strichlinien eingefügt werden.

Pergamentband

Buchumschlag. Der Deckel aus Karton oder Aluminium (bei starken Temperaturschwankungen), Deckel und Rücken mit Pergament überzogen, mit Kanten.

periphere graphische Merkmale

Ggs. siehe distinktive/distinkte graphische Merkmale.

Periodika

(Einzahl: Periodikum) In regelmäßigen Abständen erscheinende Drucksache.

Periodikum

(Mehrzahl: Periodika) In regelmäßigen Abständen erscheinende Drucksache.

Personalisieren

Einfügen von Name, Adresse und anderen persönlichen Bezügen in ein Dokument, z.B. in einen Werbebrief.

Pitch-Consultants

sind sozusagen "Anbahner“ in Sachen Werbung und Marketing und bringen Agenturen und Kunden zusammen. Sie vermitteln ihren Kunden die passende Agentur, welche dann später wiederum dem Kunden Werbe- und Marketingaktionen vermittelt.

Pixel

Neubildung für picture Element: einzelner Rasterpunkt, kleinste Einheit, aus denen sich das Bild am Bildschirm oder im Druck zusammensetzt.

Plakatformate

2/1 119 x 84
8/1 238 x 168
16/1 238 x 336 (ausgehend von DIN -hoch)
18/1 254 x 360 (ausgehend von DIN -quer)
24/1 238 x 504
48/1 238 x 1008
72/1 238 x 1512

Kleinere Plakate werden in DIN-Formaten angegeben. Siehe DIN-Formate

Planketten

Als Planketten bezeichnet man Werbemittel, wie z.B. Zeitungsbeilagen, welche neutral in hoher Auflage gedruckt werden. Diese werden dann durch einen zusätzlichen Eindruck in entsprechende Teilauflagen für einzelne Outlets individualisiert, wobei hier auch unterschiedliche Preiseindrucke möglich sind.

Ein gutes Beispiel hierfür sind Prospekte von Möbelhäusern, Filialisten oder Franchiseketten.

Plastikbindung

Bindeart mit Plastikrücken. Erfordert eine spezielle Maschine, die die Plastikrücken anbringt. Mit Plastikrücken gebundene Bücher oder Hefte liegen offen ganz flach und eignen sich deshalb gut für Lern- und Studienhilfsmittel.

Portal Manager / Portal Builder

kümmern sich um die Attraktivität der Website um mehr "Traffic“ auf der Seite zu erzeugen. So koordinieren und erstellen sie technische Konzepte, schließen Kooperationen, sorgen für mehr Inhalte und arbeiten bei der Geschäftsentwicklung mit.

Portrait

engl. für Hochformat

PostScript

PostScript ist die meistverwendete Seitenbeschreibungssprache im Desktop Publishing, sie ist damit der inoffizielle Standard

Postkäufer-Liste

Adressen von Personen, die z. B. auf die Mailings eines Unternehmens reagieren, d. h. ein oder mehrere der beworbenen Produkte schriftlich oder telefonisch bestellt haben und per Post damit beliefert wurden

Postwurfsendung

Werbebrief (ohne persönliche Empfängerangaben), der von der Post - nach den Vorgaben des Werbetreibenden - in ausgewählten Gebieten an alle Haushalte, an die Haushalte, die am Versandtag noch andere Briefe erhalten (das sind durchschnittlich rund 65 % aller Haushalte) oder an die Postfach-Inhaber verteilt wird

Prägeklischee

Ein Originalklischee in 3, 5 oder 7 mm Dicke, zur Prägung von Zeichen oder Schriften. Als Blindprägung in Briefbogen oder für Gold- und Silberprägedruck. Für Kleinauflagen genügt ein tiefgeätztes Zinkklischee. Für größere Auflagen ist das widerstandsfähige Messing besser geeignet.

Pressemappe

Spiralordner oder Schnellhefter, der Pressevertretern im Anschluss an eine Pressekonferenz ausgehändigt wird. Die Pressemappe sollte eine Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte der Konferenz, ein Pressefoto und zusätzliche Informationen (Broschüren) über das veranstaltende Unternehmen beinhalten

Pressemeldung

Erwähnung eines Unternehmens (bzw. einer Person oder eines Ereignisses) in der Presse

Pressemitteilung

Information, die ein Unternehmen mit dem Ziel, dass diese in der Presse aufgegriffen und darüber berichtet wird, an Journalisten schickt.

Presseverteiler

Liste(n) (eines Unternehmens) mit Adressen von Redaktionen bzw. Journalisten, an die Pressemitteilungen geschickt werden. Es empfiehlt sich, die Empfängerliste in Abhängigkeit vom Thema der Mitteilung zu wählen

Price-Scouts

spähen im Auftrag ihres Unternehmens die Preise der Konkurrenz aus. Werden oft auch als Preisjäger bezeichnet.

Price Manager

stimmen die Preise auf internationalen Märkten wettbewerbsgerecht aufeinander ab. Dies ist deshalb erforderlich, da durch die Globalisierung und Internet hohe Preisunterschiede kaum mehr durchsetzbar sind.

Printing on demand

Bedarfsgerechtes Drucken. Nur die momentan benötigte Auflage wird gedruckt.

Printmedien

Gedruckte Medien wie Zeitung und Zeitschriften.

Privatkunden

Kunde, der Endverbraucher ist, also ein Angebot nicht für geschäftliche, sondern für private Zwecke kauft bzw. nutzt

Product Placement

Die strategische Platzierung von Produkten, Firmenlogos oder Marken in Unterhaltungssendungen, Spielfilmen oder bei Veranstaltungen.

Projektmanager

helfen dem Kunden bei seinem Internetauftritt indem sie dessen Geschäftsbereiche analysieren und Wege zum gewünschte Erfolg aufzeigen.

Promotion

Publikmachen des Unternehmens oder Angebotes.

Public Relations / PR

ist der englische Ausdruck für Öffentlichkeitsarbeit. Wer im PR-Bereich arbeitet vermittelt Neuigkeiten über Unternehmen, Personen, etc. an Journalisten. Auffallend ist die zunehmende Spezialisierung auf homogene Bereiche. So finden sich heute bereits reine: Political Relations, Human Relations, Medical Relations, Financial Relations, Event-PR, Krisen-PR, Online-PR, Investor Relations, Cultural Relations, Mitarbeiter-PR, Risiko-PR etc..

Punkt

Typografische Maßeinheit, 12 Punkt sind 1 Cicero oder 4,5 mm.
1 Didot - Punkt = 0,375 mm. 12p x 0,375 = 4,5mm

PC - Programme verwenden meist eine andere (angelsächsische) Maßeinheit, nämlich den point (in Deutschland: --> Punkt genannt). Zum Beispiel 12p Helvetica entspricht 4,5 mm, der dazu verwendete Rechenschritt ist wie folgt: oder auch kleinster, auf dem Monitor oder durch den Drucker darstellbarer Bildpunkt.




Section Q

Qualitätssatz

Im Gegensatz zur Akademischen Kommunikation und Bürokommunikation alle Kommunikationsbereiche, bei denen das Textbild höchsten Qualitätsansprüchen gerecht werden muss und daher professionell unter Einsatz aller typografischen Zeichen (siehe Anführungszeichen, siehe Gedankenstrich) und unter Beachtung der typografischen Regeln (siehe Richtlinien für den Schriftsatz) hergestellt wird.

Quality System Manager

überprüfen die Qualität von Produkten anhand von (betrieblichen oder gesetzlich) vorgegebenen Mindest-Standards.

QuarkXPress

im grafischen Gewerbe sehr viel genutztes Layoutprogramm

Querformat (engl. landscape)

Papierformat, bei dem der obere Papierrand länger ist als der seitliche. Ggs. Hochformat.




Section R

Qualitätssatz

Radierung

Tiefdruckverfahren. Die polierte Kupferplatte erhält eine dünne Schicht aus Wachs und Asphalt. Darin ritzt der Gestalter mit den Radiernadeln die Zeichnung ein, bis durch das Wegschaben der Linien die ungravierte Metallplatte das komplette Bild seitenverkehrt zeigt. Erst jetzt besorgt ein Ätzprozess (durch Übergießen mit Salpetersäure oder Eisenchlorid) die Vertiefung in der Platte. Durch stufenweises Ab-decken und Ätzen werden die verschiedenstarken Strich- und Tonarten erreicht. Wie beim Kupferstich ergibt sich durch den Druck der charakteristische Prägerand auf dem Papier.

RAL - Farbtöne

Die RAL Farben mit der vierstelligen Nummer sind seit über 70 Jahren ein Maßstab für Farbgebung. Die anfänglich 40 Farben umfassende Farbsammlung wuchs im Laufe der Jahrzehnte auf über 200. Die Basissammlung für matte Farbtöne ist das Register RAL 840-HR, für glänzende Farbtöne das Register RAL 841-GL. In den Basissammlungen RAL 840-HR und RAL 841-GL sind Farben hinterlegt, die z. B. von wichtigen Institutionen benutzt werden oder für bestimmte Zwecke von allgemeinem Interesse sind. Sie werden laufend denErfordernissen der Industrie angepasst. Durch diese Sammlungen wird ein breites Anwendungsspektrum abgedeckt. Die Register dienen als Farbvorlage für Gestaltungen, beinhalten aber auch Sicherheits- und Signalfarben und erfüllen die Farbvorgaben von DIN-Normen.

Rabatt-Werbung

Rabatt-Werbung mit Preisnachlässen. Rabattgewährung auf einzelne Artikel sind seit dem Fall des Rabattgesetzes überhaupt kein Problem mehr. Auch die Höhe können Sie frei bestimmen. Anders sieht es allerdings aus, wenn Sie prozentuale Preisnachlässe über das ganze Sortiment ankündigen. Hier kann leicht der Eindruck einer unerlaubten Sonderveranstaltung entstehen.

Random-Fonts

Schriften, deren Schriftbild (siehe Outline) sich per Zufallsgenerator kontinuierlich verändert, z.B. die 1990 auf dem Markt erschienene Schrift Beowulf der holländischen Schriftdesigner Erik van Blokland und Just van Rossum.

Rasterweiten

In allen Druckverfahren muss der Raster auf das Papier abgestimmt werden, und je nach Verwendungs-zweck sind die Rasterweiten zu bestimmen. Von den technisch möglichen Tonwertabstufungen kann je nach Papierqualität nur ein Teil wiedergegeben werden. Bewährt haben sich folgende Kombinationen: 60er- und 70er- (bis 80er) Raster für Kunstdruckpapiere, 48- und 54er-Raster für maschinengestrichene Papiere, 40er-Raster für satinierte Papiere, 30er-Raster für Zeitungspapiere.

Rasterzähler

Er dient als Hilfsmittel zur Rasterbestimmung und -kontrolle an bereits gerasterten Bildern. Ein 20er-Raster bedeutet, dass er 20 Punkte auf 1cm enthält, im Quadrat also 400 Punkte, beim 60er-Raster 3600 Punkte usw.

Rauhsatz

Unbearbeiteter Flattersatz, von der Textmenge her ebenso umfangreich wie Blocksatz, da der restliche Raum nicht zwischen den Wörtern verteilt wird; um einen harmonisch wirkenden, dynamischen Zeilenfall zu erhalten, muss der R. nachgearbeitet werden.

Reaktionselement

Auch Response-Element oder Antwortelement. Element welches Möglichkeit zur Reaktion gibt (Coupon, Antwortkarte, Antwortfax).

Recruiter

arbeiten in der Personalabteilung des Unternehmens. Sie kümmern sich um die Besetzung freier Stellen. Hierzu recherchieren sie meist in Datenbanken des Internets und schalten Stellenanzeigen. Anschließend führen sie mit geeigneten Bewerbern Vorstellungsgespräche und führen Vertragsverhandlungen. (siehe auch Human Resource Manager)

Registerstanzen

Organisationshilfe innerhalb einer Publikation. Die Registerstanzungen befinden sich meist an der Blatt-kante eines Buches und ermöglichen das Aufschlagen eines bestimmten Themas ohne Blättern. Auf einer Registerschneidemaschine wird mit Spezialmessern das vorbestimmte Griffregister herausge-schnitten.

Regular

Engl. Zusatz bei Fontnamen; normaler Schriftschnitt; je nach hauptsächlicher Verwendung auch: Medium, Book, Text.

RGB

Rot, Grün, Blau
Additiver Farbaufbau (z.B. bei Farbfernseher, Monitor);
auch Bildatenaufbau aus Digitalkameras (für den Offsetdruck umzuwandeln in Graustufen oder MYK)

Reichweite

Auflage einer Zeitung oder Zeitschrift geteilt durch die Anzahl der Haushalte im Verbreitungsgebiet des Titels

Reminder

Maßnahme, die eine Erinnerung auslöst, z.B zweites Mailing, dass auf das erste Bezug nimmt.

Reinlayout

Letzte Phase beim Layouten; ausgearbeiteter Entwurf einer Drucksache; Layout.

Relationship-Manager

pflegen den engen und persönlichen Kontakt mit dem Kunden.

Relationship Management

versuchen den Kunden in jeder Hinsicht zufrieden zu stellen (zunehmend mit Hilfe des Internet und Mobilfunks) um ihn so an das Unternehmen und seine Produkte zu binden. Hierzu werden auch Marketingmaßnahmen weiterentwickelt, wobei besonderes Augenmerk stets auf die Verbesserung des Service für den Kunden gelegt wird.

Reliability Engineer

Qualitätsingenieur

Reinzeichnen

Eine Skizze ins Reine zeichnen mit Tusche, Auflegern, Maskierfilmen usw. Im DTP-Bereich als Ausarbeitung des Roh-Layouts.

Reklameinserat

Erkennungsmerkmal ist die Platzierung, denn eine Reklame ist immer auf einer Redaktions- also auf einer Textseite zu finden. Diese bevorzugte Platzierung erzeugt mehr Aufmerksamkeit, hat dement-sprechend einen höheren Preis. Eine Vorreservation ist erforderlich. Format und Verfügbarkeit sind limitiert.

Reprografie

Umsetzung einer Vorlage für einen Druckprozess. Schafft die Voraussetzung für eine normalerweise möglichst originalgetreue drucktechnische Vervielfältigung. Oft wird für einen Reproduktionsprozess das neudeutsche Wort "Scanning" oder "scannen" gebraucht.

Response

Rücklauf auf eine Werbeaktion, z.B. Anfragen, Bestellung, etc ...

Responseelement

Teil einer Anzeige oder eines Werbebriefs, den der Leser (ggf. ausfüllen, ausschneiden und) per Fax oder Post an das werbende Unternehmen schicken kann, um weitere Informationen oder ein Produkt anzufordern (von "to respond" = englisch für "antworten")

Response Manager

sorgen mit Hilfe von Marktforschungsfakten dafür, dass die richtige Ware zur richtigen Zeit in der richtigen Menge im Handel platziert werden kann.

Retention Manager

entwickeln bestimmte Kundenbindungsprogramme (Marketingmaßnahmen), wie kostenlose Magazine, Newsletter, Treueprämien um so den Kunden an das Unternehmen oder Produkt zu erinnern und zu binden.

Revision

Letzte Korrektur und Überprüfung vor Beginn des Auflagendrucks.

Ries

Verpackungseinheit für Bedruckstoffe. Die Menge ist variabel. Je nach Papiersorte, Papiergewicht und Papierformat sind in einem Ries 100, 250, 500 oder auch 1000 Bogen verpackt.

Richtlinien für den Schriftsatz

Anhang zum Duden 1 (Rechtschreibung), in dem die Verwendung bestimmter Zeichen und ihre Kombination mit anderen typografischen Mitteln (z.B. Leerraum) geregelt ist; sollte im Computersatz bzw. DTP bei der Gestaltung von Druckvorlagen anstelle der Hinweise für das Maschinenschreiben benutzt werden.

Rillen

Eindrücken von linienförmigen Vertiefungen in Papier, Karton oder Pappe durch Rillinien oder Rillrollen. Der Werkstoff wird nur verdrängt und dabei verdichtet. Das Rillen verhindert das Platzen oder Brechen des Werkstoffes beim Umlegen oder Aufschlagen.

Ritzen

Mit dem Messer bis zu zwei Dritteln der Kartondicke einschneiden. Oder mit der Schneidmaschine bei entsprechender Einstellung.

Rohlayout

Zwischenphase beim Layouten: nach dem Scribble wird das R. angefertigt, in dem Überschriften, Bilder Fotos etc. skizziert werden, um die Gesamtwirkung beurteilen zu können; Layout.

Roman

Engl. Zusatz bei Fontnamen; normaler Schriftschnitt; wohl ein Verweis auf den Ursprung der Antiqua aus dem romanischen Kulturbereich; vgl. Book, Regular.

Rounded

Engl. Zusatz bei Fontnamen: abgerundeter Schriftschnitt, z.B. Helvetica Rounded.
Rundes S, Rund-s

Rücklaufquote

Siehe Antwortquote = Pull, Rücklaufquote




Section S

Sans

Engl. Zusatz bei Fontnamen: serifenlos.

Satz / Schriftsatz

Anordnung bzw. Aufbau von Fließtext (inkl. Abbildungen) in der vom Auftraggeber vorgegebenen Form durch einen so genannten Setzer bzw. ein Satzstudio am Computer-Bildschirm (vor Belichtung des Films bzw. Druck)

Satzbreite

Spaltenbreite

Satzspiegel

Die im Layout vorgesehene Fläche auf dem Papier für Text und Abbildungen. Zum S. gehört der lebende Kolumnentitel; nicht dazu gehören toter Kolumnentitel, Marginalien und Bogensignatur.

Scanning

Technisch: Übertragen eines Dokuments (z.B. Adressen) aus der gedruckten in die elektronische Form (Digitalisierung). Wahrnehmungsbezogen: Rasches Überfliegen eines Dokuments und Aufnehmen bestimmter Signale (Bildelemente, Textstellen).

Script

Einfaches "Drehbuch", in dem z.B. der Ablauf und die Argumente für ein persönliches Verkaufsgespräch (direkt oder per Telefon) festgehalten sind.

Schaugröße

Bei normalem Leseabstand je nach Schriftart Schriftgrade ab 12-14 Punkt für Textelemente, die die Aufmerksamkeit des Lesers wecken sollen (Headlines etc.); beim Lesen aus größerer Entfernung werden Schaugrößen zu Lesegrößen. In der Literatur wird der Terminus nicht konsequent angewendet, da er hier auch im Sinne von Ferngröße auf die Schriftgröße für die Hauptmenge des Textes von z.B. Plakaten bezogen wird.

Schmalbahn

Für den Bogendruck wird die endlose Papierbahn in Rohbogenformate zerschnitten. Dabei entstehen Druckbogen mit verschiedenen Papierlaufrichtungen. Als Schmalbahn (SB) bezeichnet man Bogen, bei denen der Faserlauf parallel zur längeren Seite verläuft, und als Breitbahn (BB), wenn die Fasern parallel zur kurzen Bogenseite verlaufen. Die Laufrichtung ist für eine problemlose Produktion von entscheidender Bedeutung.

Schmutztitel

Die erste Seite eines Buches, auf der in der Regel lediglich der Name des Autors und der Buchtitel angegeben werden. Da Bücher ursprünglich nicht mit festem Einband geliefert wurden, sollte der Schmutztitel das Titelblatt (den Haupttitel) vor Beschmutzung schützen.

Schneiden

Arbeitsschritt in der Endfertigung einer Drucksache. Nach dem Auflagedruck kommen die noch unbeschnittenen Bogen als Stapel in die Ausrüsterei zur Weiterverarbeitung. Vor der Weiterverarbeitung wie Falzen, Zusammentragen, Heften usw. müssen die Druckbogen zugeschnitten werden.

Schöndruck

Bei beidseitig zu bedruckenden Papieren wird der erste Druckgang als Schöndruck bezeichnet, der Druck auf der Rückseite als Widerdruck.

Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung

DIN 5008; vgl. Hinweise fürs Maschineschreiben, Richtlinien für den Schriftsatz

Schreibmaschine

Für die Textverarbeitung mittels Computer war vor Einführung des DTP die S. das Vorbild. Daher finden sich in vielen Programmen gerade die von der S. bekannten Textgestaltungsmittel (Unterstreichen, Sperren etc.), die automatische Verwendung non-typografischer Zeichen (siehe Zollzeichen " anstelle typografischer Anführungszeichen "") sowie die Festlegung des Zeilenabstandes nach der Zeilenschaltung (doppelte, eineinhalbe Schaltung etc.).

Schreibschriften

engl. Script; Schriftklasse VIII von DIN 16518; typographische Formen von (genormten) Schul- und Kanzleischriften.

Schriftcharakter

Gesamtheit aller Formelemente einer Schrift, durch die diese ihren spezifischen Ausdruck erhält. Man unterscheidet runde Schriften, gebrochene Schriften und fremde Schriften. Mischformen aus runden und gebrochenen Schriften werden als Bastardschriften bezeichnet.

Schriftfamilie

Gesamtheit aller Schriftgarnituren in sämtlichen Schriftschnitten; so gehören z.B. zur Sch. der Garamond die Schriftschnitte, normal, kursiv, halbfett, halbfett kursiv, Kapitälchen etc..

Schriftgarnitur

Bleisatzterminus: sämtliche existierenden Schriftgrade eines Schriftschnitts. Die Sch. der einzelnen Schriftschnitte bilden dann die Schriftfamilie.

Schriftgattung

Gruppe von (Druck-)Schriften innerhalb einer Klassifikation (z.B. DIN 16518), die formalen und schriftgeschichtlichen Kriterien folgt. Schriftgattungen sind Renaissance-Antiqua, Barock-Antiqua, Serifenlose Linear-Antiqua u.a.

Schriftklassifikation

Klassifikation der Druckschriften

Schriftlinie

Die Grundlinie aller Druckschriften des lateinischen, griechischen und kyrillischen Alphabets, auf der alle Großbuchstaben und die Kleinbuchstaben ohne Unterlängen "stehen".

Schriftmischen

Die Verwendung von Schriften unterschiedlichen Charakters in einer Drucksache; nicht zu verwechseln mit der Hervorhebung durch einen anderen Schriftschnitt der gleichen Schriftfamilie (dem Auszeichnen). Eine stilistisch einwandfreie S. setzt gleichen Schriftduktus, aber Kontrast in der Anmutung voraus.

Schriftsatz

Im graphischen Gewerbe: Erfassung des Textes für den Druck. Je nach Kommunikationsbereich, Textsorte bzw. -gattung und Textteil sowie den damit verbundenen speziellen Anforderungen unterscheidet man Akzidenzsatz, Werksatz, Zeitungssatz, Titelsatz, Mengensatz, Katalogsatz, Gedichtsatz, Dramensatz, Formelsatz, Botanischer Satz, Stammtafelsatz, Kalendersatz, Tabellensatz; vgl. Schriftsetzer.

Schriftsetzer

Alter Ausbildungsberuf im graphischen Gewerbe. Heute Mediengestalter.

Schusterjunge

(schweiz. Waisenkind) engl. orphan

Allein stehende Anfangszeile eines Absatzes am Ende einer Kolumne (Spalte oder Seite). Ggs. Hurenkind

Schweizer Typografie

Auf der Neuen Typografie Jan Tschicholds aufbauende Gestaltungsrichtung seit etwa 1955; kennzeichnend: asymmetrische, sachliche Darstellung, Groteskschriften in wenigen Schriftgraden, extreme Weißräume, keine Schmuckelemente; vgl. Elementare Typografie.

Screen-Designer

gestalten mit Hilfe von Computern Internet-Seiten.

Scribble

Erste Entwurfsphase beim Layout: grob hingekritzelte Ideenskizze.

Script

Engl. Zusatz bei Fontnamen: Schreibschrift

Seitenrichtiger Film

Schrift auf Schichtseite des Films lesbar. Benötigt z. B. für Siebdruck

Seitenverkehrter Film

Schrift auf Schichtseite des Films spiegelverkehrt. Benötigt z. B. für Offsetdruck

Selektionskriterien

Bestimmte Eigenschaften, nach denen eine Zielgruppe definiert werden kann.

Selfmailer

Mailing ohne Versandhülle, mit integriertem Antwortelement, hergestellt in einem Arbeitsgang.

Seriegrafie

Siebdruck

Server

Zentralcomputer auf dem die gesamten Firmendaten gespeichert werden. Jeder Mitarbeiter kann auf ihn zugreifen.

Service Fee

Abrechnungssystem zwischen Auftraggeber und Werbeagentur, bei dem vom Dienstleister sämtliche Fremdleistungen zu Nettopreisen zuzüglich eines prozentualen Agenturaufschlags (Service Fee), in der Regel 17,5% für das Handling und die Abwicklung an den Kunden weiterberechnet werden.

Semi Bold

Engl. Zusatz bei Fontnamen; halbfetter Schriftschnitt, auch Demi Bold; im DTP häufig nur als Bold bezeichnet.

Siebdruck

Schablonendruckverfahren, auch Serigrafie genannt. Erste Patente für Schablonendruck mit Sieben aus Seide wurden Anfang des 19. Jh. in England angemeldet. Der Vorgang: Auf einen Holzrahmen wird ein feines Sieb aus Seidengaze gespannt. Darauf sind alle nichtdruckenden Stellen entweder von Hand oder fotomechanisch abgedeckt. Beim Druckvorgang kommt das Sieb auf das Druckgut, wobei eine Gummi-rakel die Farbe durch die freien Teile des Siebes drückt, entweder von Hand oder automatisch. Der Siebdruck kommt besonders bei Kleinauflagen zur Anwendung: für ein- und mehrfarbige Plakate, Steller, für Beschriftungen aller Art und für das Bedrucken von Glas, Flaschen, Textilien, Metallen, Holz, Folien usw., mit relativ guter Passergenauigkeit.

Sie-Stil

Art der Ansprache, die Sie bei Ihren Werbetexten einsetzen sollten: Die Personen, die Sie bewerben, fühlen sich direkt angesprochen, wenn Sie möglichst oft "Sie" und "Ihr" statt unpersönlicher Fürworte wie "man" usw. (oder gar "ich", "wir", "unser") verwenden. (Haben Sie den Unterschied bemerkt? Der Sie-Stil "zieht besser" als: Art der Ansprache, die man bei seinen Werbetexten einsetzen sollte: Die Personen, die beworben werden, fühlen sich direkt angesprochen, wenn man möglichst oft . . .)

Signature

Persönliche/Betriebliche Information am Fuß einer E-Mail, kann umfassen: Adresse, Beruf/Stellung im Betrieb, Hinweise/kurzes Werbeinfo (meist mit entsprechendem URL, der Internetadresse).

Slogan

Kurze, einprägsame Kernaussage, die auf allen Werbemitteln erscheint und meist dem Produkt- oder Unternehmens-Logo zugeordnet wird. Kommt aus der gälischen Sprache Schottlands und bedeutete Schlachtruf. Auch Claim genannt.

SMTP

Das "Simple Mail Transfer Protocol" ist ein Protokoll für die Übertragung von Nachrichten (Messaging) in einem Computernetz. Im Internet wird SMTP für E-Mail verwendet.

Soft Skills

Alles an Fähigkeiten, was nicht dem nackten Fachwissen zuzuordnen ist: persönliche Stärken, soziale Fähigkeiten, Kreativität, vernetztes Denken, Eigeninitiative, Verantwortungsbewusstsein ... Den soft skills wird z.B. bei der Personalsuche mehr und mehr Bedeutung beigemessen. Das verschafft Gelegenheit, sein persönliches Profil zu entwickeln und sich in seiner individuellen Marktnische (s. Nischenmarketing) zu etablieren.

Software

Die nichtapparativen Bestandteile einer Computerinfrastruktur (Programmcode, Betriebssysteme, Hardwaretreiber usw.).

Sonderzeichen

Zeichen außerhalb des Alphabetes (Mathematische Zeichen, Musiknoten, Sternzeichen, Kalender- und Fahrplanzeichen, Pfeile in vielen Kombinationen, Nummern in positiven und negativen Kreisen oder Quadraten usw.)

Spalte

Vertikale Unterteilung einer bedruckten Seite in eine oder mehrere Textspalten.

Spaltenbreite

Satzbreite; Zeilenlänge

Sperren

Typografisches Hervorhebungsmittel, bei dem für die betreffenden Textsegmente die Laufweite deutlich vergrößert wird.

Spektralfarben

Blau, Grün, Rot. Im Farbenspektrum folgen sich im Sinne zunehmender Wellenlänge: Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Violett. Alle drei Farben in gleicher lntensität übereinander projiziert, ergeben Weiß.

Spektrum

Bekannt ist das natürliche Beispiel: der Regenbogen. Weißes Licht wird in die einzelnen Wellenlängen zerlegt. Es entsteht ein farbiges Band, das von Purpur über Orange, Gelb, Grün, Blaugrün, Blau bis Violett reicht. Diese Spektralfarben werden auch sichtbar, wenn man weißes Licht (durch die sogenannte Dispersion) in einem Prisma zerlegt.

Sperren

Laufweite einer Schrift stark vergrößern. Abstand zwischen den Buchstaben massiv vergrößern.

Spiralbindung

Bindeart mit Drahtspiralen. Es gibt verschiedene Arten von Spiralen. Mit Drahtspiralen gebundene Bücher oder Hefte liegen offen ganz flach und eignen sich deshalb gut für Lern- und Studienhilfsmittel.

Sponsoring

Sponsoring ist ein Baustein zur integrierten Unternehmenskommunikation und basiert auf dem Prinzip von Leistung und Gegenleistung. Sponsoring wird heute vor allem in den Bereichen Sport, Kultur und Soziales eingesetzt. Der Sponsor setzt Geld- und Sachmittel sowie Know-how in der Erwartung ein, vom Gesponserten eine Gegenleistung zu erhalten. In diesem Sinne ist Sponsoring klar abzugrenzen von Mäzenatentum oder reiner Sportwerbung. Sponsoring-Aktivitäten berühren alle Bereiche des Kommunikations-Mix, also Werbung, Verkaufsförderung und Public Relations.

Stabil

Bezeichnung für Schrift, bei der die Abstriche (z.B. L) im rechten Winkel zur Schriftlinie stehen (Gegensatz: kursiv; geneigt).

Stahlstich

Tiefdruckverfahren. In der Herstellung dem Kupferstich entsprechend. Nur wird hier ein härteres Plattenmaterial verwendet, für feinere Linienausführung und für größere Auflagen. Stahlstichplatten werden entweder von Hand oder heute meist auf fotochemischem Weg (wie ein Klischee) hergestellt. Deshalb sind auch feinste Schriften und Zeichnungen möglich, die besonders für repräsentative (und kostspielige) Geschäfts- und Privatdrucksachen Anwendung finden.

Stanzen

Mittels Stanzmesser oder Stanzformen werden unregelmäßige Formen ausgestanzt. Für größere Auflagen werden Spezialmaschinen eingesetzt. Kleinere Auflagen werden auf Buchdruckmaschinen ausgeführt.

Stauchen

Mit der Biegemaschine den Karton stauchen.

Steindruck

Es ist ein direktes Flachdruckverfahren, auch Lithografie genannt, nach dem Prinzip der Abstoßung von Fett und Wasser. Die Druckform ist ein gekörnter, feinporiger Stein, auf den mit Feder und Fettusche gezeichnet wird. Die nichtdruckenden Teile werden chemisch so behandelt, dass sie die Feuchtigkeit aufnehmen und nicht die Farbe und umgekehrt. Oft wird nicht ab Originalstein gedruckt. Dieser wird je nach Auflage in mehreren Nutzen auf zusätzliche Steine umgedruckt und dann als Form für die Schnell-druckpresse zusammengestellt. Steindruck eignet sich für die Herstellung von Wertpapieren, Urkunden, aber auch für Plakate, die oftmals vom Gestalter direkt auf den gekörnten Stein lithografiert werden. Er wird heute vorwiegend nur noch von Künstlern für Originallithos

Store Check

Stichprobe im Handel um Angebot, Konkurrenzmarken, Werbemassnahmen und Artikelplatzierung zu überprüfen.

Streuwurf

Unadressierte Werbesendung.

Streuverlust

Anteil der Personen, die z. B. die Zeitung, in der ein Unternehmen seine Anzeige schaltet, kaufen und nicht zur Zielgruppe für das beworbene Angebot gehören, an der Gesamtmenge der Käufer dieser Zeitung. Beispiel: Das Inserat für einen Damen-Frisör dürfte nur die weiblichen Leser einer Zeitschrift interessieren; angenommen, das sind 45 % der Käufer, dann beträgt der Streuverlust mindestens 55 %. Wenn die Zeitung überregional erscheint, das Angebot des Frisörs aber nur von Frauen genutzt wird, die in einem Umkreis von 5 km um den Laden herum wohnen, ist der tatsächliche Streuverlust noch wesentlich größer

Strichvorlage

Merkmale sind volle Flächen und volle Striche, ohne Verwendung von Tonabstufungen, wie beim Holzschnitt. Es gibt also keine Halbtöne, wie sie die Fotografie kennt. Typische Vorlagen für Strichaufnahmen sind technische Zeichnungen, Illustrationen, Stiche usw. Ein gewisser Halbtoneffekt kann auch bei Strichvorlagen erzielt werden: durch Kodalith-Umsetzung, Kornraster, Linienraster oder spezielle Rasterungen.

Stumpf anfangen

Erste Zeile eines Absatzes beginnt ohne Einzug.

Supply Chain Manager

arbeiten eng mit dem Response Manager zusammen. Sie vernetzen die Informations- und Güterströme zwischen Lieferant und Kunde um so optimale Warenströme zu erzielen. Meist sind hier Logistiker oder Wirtschaftsinformatiker am Start.

Swash

Engl. Zusatz bei Fontnamen: Schwungbuchstaben




Section T

Tausenderkontaktpreis

"TKP" steht für "Tausenderkontaktpreis" und bezeichnet den Preis je 1.000 Kontakteinheiten. Bei Internetangeboten bezieht sich der Ausdruck TKP in der Regel auf jeweils 1.000 Pageimpressions und gibt somit den Preis für die Platzierung eines Werbemittels (z.B. eines Grafikbanners) an. Derzeit gebräuchliche Werte sind TKPs von fünf bis 100 Euro, je nach Online-Medium.

Teaser

kurzer Text, der z. B. auf den Umschlag eines Werbebriefs geduckt wird, um die Empfänger neugierig auf den Inhalt zu machen (von "to tease" = englisch für "anreizen")

Telefonmarketing

Systematischer Einsatz des Telefons zum persönlichen Kontakt mit der Zielgruppe. Zu unterscheiden sind das passive Telefone Marketing (z.B. Bestellannahme, Service) und das aktive Telefone Marketing (z.B. Kontaktaufnahme, Informationsbeschaffung). Steht mehr der Kundendialog als der Verkauf im Mittelpunkt des Telefone Marketing, bezeichnet man es als Call Center.

Testimonial

Person, die in einer Werbung mit einer positiven Aussage über das beworbene Angebot wörtlich zitiert wird. Am besten funktionieren Testimonials mit Angabe des vollem Namens, des Wohnorts und einer Abbildung der Person

Testkauf

Mit Testkaufstudien lassen sich mehrere Ziele gleichzeitig verwirklichen:
Überprüfung von Leistungsstandards aus Sicht der Kunden
aufspüren von Schwachstellen Sensibilisierung von Mitarbeitern, sofern sie wissen, dass Testkäufer zum Einsatz kommen
innerbetriebliche und außerbetriebliche Leistungsvergleiche (Benchmarking)
positive Außendarstellung: "Wir prüfen unsere Leistungsfähigkeit durch regelmäßige Testkäufe."

Text

Engl. Zusatz bei Fontnamen: Textschrift für den Mengensatz.

Textbild

Von Schopp seit 1993 verwendete Bezeichnung für das visuelle Erscheinungsbild eines Textes; im Gegensatz zum Layout bezieht sich Textbild ausschließlich auf die verbalen Teile der Drucksache.

Textgrafik

Sondergebiet der Typografie, ikonische Verwendung von Schrift und Aufeinanderbeziehung von Buchstabenbild und Textinhalt zur Gestaltung grafischer Blätter, z.B. Ernst Jandl "Moral".

Textur

Hintergrundmuster. Oft digital generiert. Auch Gotische Schrift des Spätmittelalters.

Textverarbeitung

Sich anfangs an der Schreibmaschine orientierende Software zur Erstellung von Dokumenten am Computer; ältere Versionen mit reduziertem Zeichensatz und begrenzten typografischen Gestaltungsmöglichkeiten, in neueren Versionen immer mehr dem DTP angenähert.

Tiefdruck

Druckverfahren für Grossauflagen wie Kataloge, Magazin und Verpackungen. Erfolgt beim Buchdruck und Offset die Bildwiedergabe der Tonwerte durch verschieden große Rasterpunkte, so ist im Gegensatz dazu die ganze Tiefdruckform mit einem Rasternetz von gleich großen Punkten überzogen. Diese Punkte sind in der Druckform jedoch verschieden tief, was die Wiedergabe nuancenreicher Tonwerte im Tiefdruck-verfahren ermöglicht, obwohl es nur Tiefenunterschiede von Hundertstelmillimetern sind. Das machte den Tiefdruck in Qualität und Leistung überlegen. Durch den einwandfreien Ein- und Mehrfarbendruck auf billiges Papier war erst die Verbreitung von Magazinen, Illustrierten oder Versandhauskatalogen im heutigen Ausmaß möglich geworden.

Tiefdruckfilm

Er ist ein transparenter, seitenverkehrter Strich- oder Halbtonpositivfilm. Dieser wird zur Erstellung der standgerechten Montage verwendet, von welcher die Druckform, der Kupferzylinder, hergestellt wird.

Titelsatz

Herstellung des Satzes von Buchtiteln, Titeln von Broschüren u.ä.; Teilgebiet des Akzidenzsatzes; im weiteren Sinn auch der Satz von Urkunden, Diplomen u.a.; soll die an Qualitätssatz gestellten Anforderungen erfüllen.

Title

Engl. Zusatz bei Fontnamen: Titelschrift, vor allem für den Werksatz; vgl. Titling.

Titling

Engl. Zusatz bei Fontnamen: Versalschrift für Titelseiten (z.B. Buchtitel); vgl. Title.

Treasurer

koordinieren zusammen mit anderen Finanzfachleuten die Bargeldumläufe (cash-flows) und optimieren damit die Liquiditätsversorgung des Unternehmens.

Trafficer (Traffic-Leiter, Traffic-Manager, Traffic-Engineer)

haben in Agenturen die Aufgaben, das anfallenden Arbeitsaufkommen strukturiert zu koordinieren, so dass kein Chaos entsteht und auch jeder Mitarbeiter seine Aufgaben zeit- und bedarfsgerecht erledigen kann.

Im IT-Bereich wird mit Traffic der Datenverkehr zum und vom Server oder auch die Nutzerabfragen der Website bezeichnet. Traffic-Engineers strukturieren demnach die technische Seite, damit kein Datenstau und die damit verbundenen langen Wartezeiten für den Nutzer entstehen.

Insgesamt wird der Begriff der "Trafficers“ sehr uneinheitlich gebraucht.

Trailer-Producer

konzipieren und produzieren einen kurzen (ca. 30 sek.) Film-Anreizer. Dieser Werbespot für Kino- oder Fernsehfilme soll den Zuschauer dazu anhalten sich den Film anzusehen.

Trainee

= Praktikant

Trennungen

Trennungen sind beim Blocksatz notwendig, um übergroße Wortabstände zu vermeiden. Getrennt werden sollte nach Möglichkeit bei der Kompositionsfuge von Zusammensetzungen oder Prä- und Suffixen, nur im Notfall als Silbentrennung. Mehr als drei Trennungen sollten aus ästhetischen Gründen nicht hintereinander stehen und am Ende einer Seite sollte keine Trennung erfolgen. In Überschriften und Bildtexten sind Trennungen zu vermeiden.

Trommelscanner

Flexible Durchsichts- oder Aufsichtsvorlagen werden auf eine rotierende Plexiglastrommel montiert. (Darum müssen sie biegsam sein!) Die Vorlagen werden zeilenweise durch einen scharf gebündelten Lichtstrahl abgetastet und in der Empfangsoptik in die Farben Gelb, Zyan, Magenta gefiltert. Vergrößern oder Verkleinern zwischen 20% und 2000% ist möglich. Jeder der drei Teilstrahlen wird via Multiplier in elektrische Signale umgewandelt, verstärkt und in einem Wandler in digitale Daten umgesetzt. Im Farbrechner werden die Farbsignale korrigiert und verarbeitet und zusätzlich wird der Schwarzanteil aus den drei Spektralfarben berechnet. Nach der Weiterbearbeitung im Maßstabsrechner liegt der Farbsatz in digitaler Form praktisch vor. Die materielle Ausgabe kann erfolgen: Als Filmausgabe in den einzelnen Farben oder als Datei in verschiedenen Datenformaten zur Weiterverarbeitung zu kompletten Seiten mit Texten, Bildern, Logos usw.

Typographie

Zusammengesetzt aus griech. typos (Schlag, Spur, Gestalt, Gepräge, Abdruck) und graphein (zeichnen, malen, einritzen, graben, schreiben), heißt also eigentlich: Schreiben mit Hilfe (vorgeprägter) Formen. Der Begriff umfasst einerseits die Gesamtheit aller Mittel, durch die sprachlicher Text für den Druck visualisiert wird, andererseits den visuellen Gestaltungsprozess sowie das daraus resultierende Produkt. Bis in jüngste Zeit ausschließlich als Fachterminus des graphischen Gewerbes bekannt, wurde der Begriff durch Computerfonts und DTP popularisiert und überschneidet sich z.T. mit Layout.

Typographisches Punktsystem

Im graphischen Gewerbe benutztes Maßsystem, für den EG-Raum 1978 offiziell zugunsten des Millimeters abgeschafft, de facto und besonders durch die Verbreitung von DTP weiterhin im Gebrauch. Die Werte für den typografischen Punkt sind nicht einheitlich festgelegt; es gibt als Varianten: Didot-Punkt, DTP-Punkt, Pica-Punkt.

Typometer

Typografischer Maßstab. Er hat 798 Punkte (=66_ Cicero) die Zentimeterskala und auf der Rückseite die 8- und 10-Punkt-Einteilung.

Typosignale

Typografisches Gestaltungsmaterial in Form von gefüllten oder konturierten Kreisen, Dreiecken und Quadraten, auch Pfeile und Zeigefinger können hinzugezählt werden. Sie dienen als Blickfang in Anzeigen, Wurfzetteln und Anschlägen. Im DTP mit anderen Zeichen meist in Fontsätzen wie Wingdings, Dingbats, Bullets, Ornaments etc. zusammengefasst.

Typoskript

Maschinenschriftliche Textvorlage (vgl. Manuskript), nach der in der Setzerei bzw. Druckerei der Satz angefertigt wird.




Section U

Ultra Bold

Engl. Zusatz bei Fontnamen: extrafetter Schriftschnitt; auch: Heavy.

Umbruch

Die Herstellung einer Werk- oder Zeitungsseite durch Verteilung der Textzeile auf Seiten und Spalten. Durch Vermeidung von Umbruchkrankheiten (siehe Hurenkinder, Schusterjungen) soll ein möglichst störungsfreier Leserhythmus garantiert werden.

Umbruchprogramm

DPT-Software, bei der automatisch der Seitenumbruch vorgenommen wird und die sich so besonders zur Herstellung umfangreicher Publikationen eignet (z.B. QuarkXPress, InDesign, PageMaker, Ventura Publisher).

Umweltschutzpapier

Um hochweiße Papiere zu erhalten, war es bis vor kurzem unumgänglich, chlorgebleichte Zellstoffe und sogenannte chemische Aufheller zu verwenden. In den USA und Japan sind Aufheller (Weißmacher) für Papiere im Lebensmittel-, Tabak-, Hygienebereich verboten, weil man die toxischen Auswirkungen kennt und die biologische Abbaubarkeit in den Abwässern gering ist. Heute bieten viele Papierfabriken Umweltschutzpapiere an, solche aus chlorfrei gebleichtem Zellstoff und ohne optischen Aufheller. Damit wird erreicht, dass die Umwelt bei der Zellstoffherstellung weniger belastet wird, dass kein Chlor in die Abwässer gelangt, und das auf die optischen Aufheller verzichtet werden kann. Die Herstellung dieser "grauen" Papiere bringt, gegenüber den weißen aus Zellstoff, nebst der Energieeinsparung eine Reduktion des Frischwasserverbrauchs (200-300 l pro kg Papier) und eine Minderbelastung des Abwassers um 80%.

Underwriter

= Sachbearbeiter

Unterlänge

Der unter die Schriftlinie reichende Teil der Kleinbuchstaben g, j, p, q, y und f sowie ß bei vielen kursiven Schriften.

Unterschneiden

Kerning

Unterstreichen

Im Qualitätssatz verpöntes Hervorhebungsmittel aus der Schreibmaschinenära, das sich durch DTP-Programme im typografischen Bereich etabliert hat; sinnvoll dort, wo individuelle Kommunikation signalisiert werden soll (z.B. Bürokommunikation). Wird unterstrichen, ist darauf zu achten, dass die Strichstärke der Schrift angespaßt ist und sich der Strich genügend weit von der Schriftgrundlinie befindet (bei Textverarbeitungs- und DTP-Programmen im Default meist nicht berücksichtigt) und dass Buchstaben mit Unterlängen nicht unterstrichen werden dürfen.

Unziale

Großbuchstabenschrift

URL

Uniform Resource Locator
Bezeichnung für die Internetadresse.

USP

Besonderer Nutzen eines Angebots ("USP" = Abkürzung für "Unique Selling Proposition" = englisch für "einzigartiges Verkaufsversprechen")




Section V

Vakat

blank, unbedruckt, leer.

Vakatseite

Unbedruckte Seite eines Werks, die aber bei der Seitenpaginierung mitgezählt wird.

Veredeln

Darunter versteht man das Laminieren oder das Lackieren von Druckerzeugnissen: Umschläge, Steller, Deckel, Prospekttitelseiten, Plakate usw., zur Veredlung und zum Schutz vor Flecken, Feuchtigkeit und der täglichen Beanspruchung.

Vektorgrafik, Vektordatei

Eine Vektorgrafik ist in einer Beschreibungssprache abgefasst, die eine Programmiersprache (wie PostScript beim EPS-Format) oder eine Markup-Sprache (wie XML beim SVG-Format) sein kann.

Anders als eine Pixelgrafik kann eine Vektorgrafik nicht einfach durch Kopieren von Pixeln in einen Anzeige- oder Druckerspeicher sichtbar gemacht werden; sie besteht aus verschiedenen Elementen wie zum Beispiel Kurven, Geraden, gefüllten Flächen oder Text in skalierbarer Schrift, die durch eine Art Interpreter `gerastert` werden müssen.

Dieses Interpretieren der Vektorgrafik in ein Pixelbild hinein kann bei jeder Auflösung und jeder Bildgröße geschehen; Vektorgrafiken lassen sich also verlustfrei skalieren.

Was hierbei zur erheblichen Verwirrung vieler beiträgt, ist, dass eine Vektorgrafik auch Pixelbilder enthalten kann, beispielsweise als Textur ausgefüllter Flächen.
Bei diesen Elementen können unter Umständen dann doch Skalierungsprobleme auftreten.

Zum Ausplotten von Folienschriften werden reine Vektorgrafiken benötigt. Pixelgrafiken müssen vorher vektorisiert werden.

Gegenteil von Bitmap

Vektorisieren

Eine Pixelgrafik wird durch das vektorisieren in eine Vektorgrafik umgewandelt. Hierzu wird die Datei in einzelne Elemente zerlegt, welche dann entweder per Software oder viel genauer per Hand am Computer "nachgezeichnet" werden.

Je besser die Dateivorlage, desto besser das Ergebnis.

Vergleichende Werbung

Werbung, die unmittelbar oder mittelbar einen Mitbewerber bzw. die Erzeugnisse oder Dienstleistungen, die von einem Mitbewerber angeboten werden, (für den Betrachter) erkennbar macht (sich also direkt oder indirekt auf diese bezieht)

Versal, Versalien

Fachterminus des graphischen Gewerbes für die auf die Majuskelschriften, vor allem die römische Capitalis, zurückgehenden Großbuchstaben.

Versalsatz

Textteile, die nur in Großbuchstaben (siehe Versalien) gesetzt werden (z.B. bei Titelsatz). Im DTP ohne manuelle Nachbereitung automatisch meist mit zu enger Laufweite.

Versalschrift

Schrift oder Schriftschnitt, deren Zeichensatz nur aus Versalien, Ziffern und Interpunktionszeichen besteht; vorwiegend für Titel- und Akzidenzsatz.

Vierliniensystem

Groß- und Kleinbuchstaben der lateinischen Schrift bilden vier imaginäre Linien, an die die Buchstaben grenzen (siehe Mittel-, Ober- und Unterlänge). Dadurch entstehen charakteristische Wortbilder.

Vignetten

(Vignette = franz. "Rebranke")

Bildhaftes oder abstraktes typografisches Ziermaterial; meist in DTP-Fonts namens Ornaments enthalten; vgl. Zierat.

Vorschlag

Abstand vom Kopf einer Seite bis zum Beginn des Textes beim Anfang eines Kapitels.

Vorschub

Zeilenvorschub




Section W

Waisenkind

(schweiz. für Schusterjunge)

Allein stehende Anfangszeile eines Absatzes am Ende einer Kolumne (Spalte oder Seite); nicht zu verwechseln mit der Fehlübersetzung von engl. orphans zu Waise in manchen Textverarbeitungs- und DTP-Programmen. Ggs. Hurenkind

Warme Adressen

Adressen von Personen, die bereits Kontakt zu einem Unternehmen hatten, also die Adressen der Interessenten und Kunden des Unternehmens (im Gegensatz zu den für ein Unternehmen "kalten" Adressen, die bei diesem noch nie etwas angefragt oder gekauft haben)

Wasserzeichen

Papier wird aus einem nassen Faserbrei gewonnen. Dieser Brei strömt auf ein "endloses" Sieb (Langsieb); das Wasser fließt ab, es bildet sich Papier. Soll das Papier ein Wasserzeichen bekommen, so geschieht das hier in der Nasspartie. Mittels eines Zylinders, Egoutteur genannt, wird in die noch nasse Papierbahn das Wasserzeichen eingedrückt. Am Ende der Siebpartie wird die Papierbahn von einem Filz übernommen und in die Trockenpartie überführt.

Web-Browser

Internetsoftware für den Zugriff auf HTML-Dokumente.

Web-Server

Server, der Html-Dokumente und andere Internet-Ressourcen speichert, verwaltet und verschickt.

www

Word Wide Web
Englische Bezeichnung für "weltweites Netz", gemeint ist der jüngste Dienst im Internet, der sich durch hohe Benützerfreundlichkeit sowie multimediale Elemente auszeichnet und zur Verbreiten des Internets massiv beigetragen hat. Nicht selten wird das "World Wide Web" mit dem Internet gleichgesetzt wird, aber tatsächlich ist es nur eine Untermenge - also einer von mehreren Diensten.

Webmail

Mit Hilfe von einem Webmail kann man die E-Mail von jedem Computer aus abrufen. Dabei wird ihr E-Mail Konto auch von Spam Mails verschohnt. Es gibt mehrere Anbieter für dieses Service wie zB: www.gmx.at, www.hotmail.com, www.e-media.at oder www.yahoo.at, dies sind die häufig verwendesten Webmail Anbieter.

Webmaster

wachen vor allem über den technischen Ablauf der Internetpräsentation eines Unternehmens oder Vereinigung. Sie sind für die Pflege und Aktualisierung der Web-Sites sowie deren Administration verantwortlich.

Webspace

Webspace ist der Speicherplatz auf der Festplatte eines Servers im WWW, auf dem eine Website untergebracht ist.
Ein Webspace-Provider ist ein Unternehmen, das seinen Kunden auf seinen Servern Speicherplatz für eine Website (und häufig noch weitere Dienstleistungen für ihre Web-Präsenz) zur Verfügung stellt. Der Webspace-Provider "hostet" ("beherbergt") also die Websites seiner Kunden.

Werbeformen

Werbeformen = Werbearten = Kategorien, in die Werbemaßnahmen zusammengefasst werden können, z. B. Anzeigenwerbung (Inserate in Printmedien, Plakate, Radio- und Kinospots), Werbebriefe (adressierte Mailings, Postwurfsendungen, Handzettel usw.), Aktionswerbung (Sonderveranstaltungen aller Art), Imagewerbung (verschiedene Formen der Öffentlichkeitsarbeit) usw.

Werbemittel

Anzeigen, Plakate, Radio-, Kino- und Fernsehspots, Mailings, Postwurfsendungen, Handzettel, Prospekte, Broschüren, Kataloge, Banner usw.

Werbeplan

Auflistung der konkreten Werbeziele eines Unternehmens und der Maßnahmen (mit Kosten in chronologischer Folge), um diese zu erreichen. Ist die Summe der Kosten höher als der verfügbare Werbeetat, müssen Ziele und / oder Maßnahmen entsprechend angepasst werden

Werbeträger

Medien, in bzw. auf denen Anzeigenwerbung platziert oder Werbespots geschaltet werden können (z. B. unterschiedliche Zeitungs- und Zeitschriften-Titel, Plakatwände, Verkehrsmittel, Internet-Auftritte, Radio- und Fernsehsender, Kinos)

Werbeziel

Ziel, das mit Werbung erreicht werden kann, wie z. B. Umsatz steigern, Absatzmenge erhöhen, Interessenten und Neukunden gewinnen, aktuelle Kunden länger binden, Ex-Kunden zurückgewinnen, Bekanntheit steigern )

Werkdruck

Im engeren Sinn die Herstellung von Druckbogen für Bücher und Broschüren ohne oder mit nur wenigen Abbildungen; im weiteren Sinn der Druck aller Bücher und Broschüren; Ggs. Illustrationsdruck; vgl. Akzidenzdruck, Zeitungsdruck.

Werksatz

Satz und Umbruch von Büchern jeder Art (schöngeistige, wissenschaftliche, industrielle und kommerzielle). Zum W. gehören die Wahl der dem Inhalt angemessenen Schrift (siehe Anmutung), die Konstruktion des Satzspiegels, der tote bzw. lebende Kolumnentitel, Marginalien, Fußnoten etc. Ggs. Akzidenzsatz, Zeitungssatz.

Wickelfalz

(früher Leporellofalz) Falzart, bei der das Papier parallel gefalzt und anschließend die Seiten ineinander gewickelt werden.

Wide

Engl. Zusatz bei Fontnamen: breiter Schriftschnitt

Widerdruck

Bei beidseitig zu bedruckenden Papieren wird der erste Druckgang als Schöndruck bezeichnet, der Druck auf der Rückseite als Widerdruck.

Winkelhaken

Werkzeug aus der Bleisatzzeit. Im Winkelhaken wird die gewünschte Zeilenbreite eingestellt, ent-sprechend den Maßangaben im Manuskript oder Layout. Ist die Zeilenbreite erreicht, so erfolgt das optische Ausgleichen der Wortabstände und das exakte Ausschließen auf die gegebene Breite. Ist der Winkelhaken mit den einzelnen übereinander liegenden Zeilen aufgefüllt, so legt sie der Setzer in einem Griff auf das Setzschiff, bis beispielsweise eine Seite fertig ist.

Widerrufsrecht

Recht des Käufers, einen Kauf innerhalb einer bestimmten Frist (beim Fernabsatz z. B. 2 Wochen nach Erhalt der Ware) ohne Angabe von Gründen rückgängig zu machen, indem er die gekaufte Ware vor Ablauf der Frist an den Anbieter zurückgibt bzw. abschickt

Witwe

Pseudoterminus, entstanden durch direkte Übersetzung von engl. widow für den Umbruchfehler Hurenkind.

Wortabstand

Leerraum, durch den die einzelnen Wörter voneinander getrennt sind. Je nach Schriftart und Schrift-schnitt variiert der Wortabstand zwischen einem Viertel- und einem Halbgeviert, wobei für normale Leseschriften das Drittelgeviert empfohlen wird. Beim Flattersatz ist der W. konstant, beim Blocksatz variiert er.

Wortbild

Durch die Verwendung von Kleinbuchstaben mit Ober- und Unterlängen entstehendes charakteristisches optisches Gebilde eines Wortes, das im Gehirn gespeichert und beim Lesen vom Auge als solches wahrgenommen wird, auch Wortsilhouette genannt.

Wortsilhouette

Wortbild

WYSIWYG

Abkürzung für "What you see is what you get", mit dem die Übereinstimmung von Bildschirmfonts und Druckerfonts gemeint ist.




Section XYZ

x-Höhe

Die Höhe der Kleinbuchstaben a c e i m n o r s u v w x z, also von Buchstaben ohne Ober- und/oder Unterlänge; im Bleisatz: Mittellänge.

Yield Manager

analysieren die Absatzchancen des Unternehmens und versuchen dann mittels Marketingmaßnahmen so viel wie möglich an Ertrag für das Unternehmen zu gewinnen. So sorgen sie dafür, dass Hotels ausgebucht sind, Theater bis auf den letzten Platz gefüllt ist und das Flugzeug in den Süden nicht halb leer abhebt.

Zeichensatz

Das lateinische Alphabet entwickelte sich von einem Zeichensystem zur Visualisierung von Lauten zu einem Zeichensystem zur Visualisierung von Texten. Dies spiegelt sich im Repertoire/Zeichensatz wider. Während ursprünglich das lateinische Alphabet aus 26 Zeichen bestand, umfasst ein moderner Font wie die Officina von Erik Spiekermann 255 Zeichen.

Zeile

Typografische Gestaltungseinheit, gleichzeitig beim Lesen kognitive Einheit für die "Internalisierung" im Gehirn.

Zeilenabstand

Der Z. ergab sich im Bleisatz durch den Schriftkegel und den zwischen den Textzeilen stehenden Durchschuss. Im DTP ist der Z. eine rein rechnerische Größe, die den Abstand von der Schriftlinie der einen Zeile zur Schriftlinie der nächsten misst. Vor allem bei Titelsatz, bei Überschriften u.a. in großen Schrift-graden gesetzten Textelementen ist optischer Zeilenabstand anzustreben, der vom rechnerischen stark abweichen kann.

Zeilendurchschuß

Neuwort in einigen DTP-Programmen, gebildet aus Zeilenabstand und Durchschuss; gemeint ist der Abstand zwischen den Schriftlinien auseinanderfolgender Zeilen eines Absatzes; auch Zeilenzwischenraum.

Zeilenfall

  1. Beim Flattersatz der Wechsel von Zeilen unterschiedlicher optischer Breite. Aus ästhetischen Gründen sollte ein dynamischer Z. angestrebt werden, bei dem (unter Beachtung der Textlogik) ein deutlicher Kontrast zwischen längeren und kürzeren Zeilen besteht.
  2. Das Satzbild, das durch die Zeilenproportionen einer Satzgruppe entsteht. Demnach unterscheidet man freien Zeilenfall z.B. (beim Flattersatz), Trichterfall (z.B. während der Barockzeit beliebt), Treppenfall (gilt heute als Gestaltungsfehler), Dreizeilenfall (vorzuziehen sind konvexe Lösungen) und geschlossenen Zeilenfall (Blocksatz).

Zeilenlänge

auch Zeilenbreite (korrekter müsste es Satzbreite heißen, da nur beim Blocksatz alle Zeilen optisch gleich breit sind): sollte unter dem Aspekt der Lesbarkeit maximal nicht 60 Zeichen (einschließlich der Wortzwischenräume) überschreiten.

Zeilenschaltung

Damit ist der Abstand von Zeile zu Zeile gemeint, gemessen von Fußlinie zu Fußlinie einer Schrift.

Zeilentransportmesser

Ein transparentes Messinstrument, welches die verschiedenen Stufen in Punktgröße mit dem metrischen Maß für die Zeilenschaltung in 0,25-mm-Schritten zeigt.

Zeilenvorschub

Fotosatzterminus für Zeilenabstand, gemessen in mm.

Zeilenzwischenraum

Unkorrekt für Zeilenabstand.

Zeitungsdruck

Die Herstellung von Zeitungen und Zeitschriften; Ggs. Akzidenzdruck, Werkdruck

Zielgruppe

Personen, an die sich die Werbemaßnahme (bzw. das Angebot) eines Unternehmens richtet. Ob eine Zielgruppe (überwiegend) aus (potenziellen) Geschäftskunden oder Privatkunden besteht und ob diese im lokalen bzw. regionalen Einzugsgebiet des Unternehmens wohnen oder über-regional angesiedelt sind, hat entscheidenden Einfluss auf Art und Inhalt der Werbung (Werbeform, Text und Gestaltung des Werbemittels) sowie die Medien, in denen diese geschaltet wird (Werbeträger bzw. Adresslisten bei Mailings sowie Verteilgebiet bei Postwurfsendungen und Handzetteln)

Zierate

Typografische Schmuckelemente ohne Symbolgehalt, verwendet als Einzelstück, zur Leiste gereiht, als Rahmen oder Fläche um die Seite zu gliedern, aufzulockern etc.; vgl. Vignette

Ziffern

Die aus dem Arabischen stammenden Ziffern existierten ursprünglich in zwei Varianten als Mediäval-/Minuskelziffern und Tabellen-/Versalziffern. Erstere folgen mit Ober-, Mittel- und Unterlängen dem Vierlieniensystem und wurden im fortlaufenden Text zusammen mit Kleinbuchstaben benutzt, letztere sind ebenso groß wie Versalien (siehe Zweiliniensystem) und sind vor allem zusammen mit diesen oder für Tabellen bestimmt.

Zoll

Zu Engl. Inch, Maßeinheit für die Länge, 1 Zoll = 1 Inch = 2,54 cm.

Zugabe

Zugabe Geschenk eines Unternehmens an Kunden bzw. Interessenten, das seit dem Fall der Zugabeverordnung leichter verwendet werden kann. Allerdings muss man beim Wert einer Zugabe noch immer aufpassen, denn die Zugabe darf den Kunden nicht vom Preisvergleich abhalten und ihn unlauter anlocken, weil sie so wertvoll ist.

Zusammentragen

Aufeinanderlegen der einzelnen fertiggefalzten Bogen oder Einzelblätter in vorbestimmter Reihenfolge.

Zusammentragmaschinen

Zusammentragmaschinen sind nebeneinander gekoppelte Einzelstationen. In diesen Magazinen liegen die Stapel an Blattvorräten. Diese werden automatisch abgerufen und meist auf einem Transportband (längs oder rotierend) in der richtigen Reihenfolge zusammengetragen. Solche Automaten können auch an Heftaggregate oder an ganze Produktionsstrassen angeschlossen werden.

Zweiliniensystem

Bei Majuskelschriften (siehe Versalschrift) wie der Capitalis grenzen alle Buchstaben optisch an zwei imaginäre Linien, sind also gleich hoch (siehe Versalhöhe). Dadurch entsteht ein gleichmäßig graues Band ohne typische Wortbilder.

Zwischenschlag

Freie Fläche zwischen zwei Satzgruppen.